Bühne frei für die Zukunft: Kulturelle Bildung als berufliches Sprungbrett für Jugendliche

Kulturprojekte öffnen Kindern und Jugendlichen Türen zu kreativen Arbeitsfeldern– sei es im Theater, im Museum oder in Medienagenturen. In „Kultur macht stark“-Angeboten entdecken junge Menschen kulturelle Einrichtungen als mögliche Ausbildungs- oder Arbeitsorte. Sie lernen künstlerische, handwerklich-technische und pädagogische Berufe kennen, arbeiten mit Bühnenbildner*innen, Museumspädagog*innen oder Kameraleuten zusammen und sammeln so wertvolle Erfahrungen. Dabei entdecken sie eigene Stärken und entwickeln Ideen für die berufliche Zukunft.

Die ProQua-Fachkonferenz beleuchtete, wie Kulturelle Bildung die Bildungsbiografien von jungen Menschen bereichert und welche Fragen sie am Übergang von der Schule in die Berufswelt bewegen: Was will ich später mal werden? Welcher Beruf ist der Richtige für mich?

Dr. Mona Granato vom Bundesinstitut für Berufsbildung zeigte in Ihrer Keynote auf, welche Wünsche und Einstellungen Jugendliche bei der Berufswahl leiten und welche Rolle Familie und Freunde spielen. Annika Rink vom Staatstheater Mainz hob die breite Palette der praxisnahen Angebote vom Schnupperangebot bis zum Einstieg in handwerkliche Ausbildungsberufe am Theater hervor.

Das Gespräch mit jungen Peer-Teamer*innen und der Leiterin des Standorts Bad Königshofen der Volkshochschule Rhön und Grabfeld machte eindrucksvoll sichtbar, wie Teilnehmende durch „Kultur macht stark“-Projekte persönlich wachsen, Kompetenzen entwickeln und schrittweise selbst Verantwortung übernehmen.

Während des Markts der Möglichkeiten stellten u.a. das Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven, die DASA Arbeitswelt Dortmund und Future Move e.V. aus Berlin ihre Berufsorientierungsprogramme vor. Deutlich wurde, dass Kulturelle Bildung bereits sehr gute und praxisnahe Angebote zur beruflichen Orientierung bietet und sich dadurch vielfältige Zukunftsperspektiven für junge Menschen eröffnen können.

Die Veranstaltung fand am 25.6.2026 mit Unterstützung des Deutschen Volkshochschul-Verbands und der Volkshochschule Frankfurt am Main statt.

 

 

Dokumentation

Die ersten Präsentationen und Dokumentationsmaterialien stehen hier zu Verfügung. Die Videomitschnitte werden demnächst hier ebenfalls veröffentlicht.


Vortrag
Mitmachen! Von Schul- und Freizeitangeboten bis zur Berufsausbildung – das Staatstheater Mainz

als Kulturort von und für junge Menschen
Annika Rink, Leitung Theatervermittlung, Junges Staatstheater Main

Future Lab
Geschlechterstereotype auflösen: Von wegen Frauen- und Männerberufe!

Simone Albrecht, Trainerin in der Politischen Bildung und diskriminierungskritischen Bildungsarbeit

 

Verstehen, vermitteln, verbinden: Gruppenprozesse sicher leiten

Der Alltag in vielen kulturpädagogischen Settings ist herausfordernd: Die Hälfte der Kinder und Jugendlichen kommt zu spät und ohne Frühstück, zwischen einzelnen kracht es ständig oder sie ziehen sich aus der Gruppe zurück. Für Fachkräfte stellt sich mit jeder neuen Gruppensituation die Frage, wie sich unterschiedliche Motive, Einstellungen und Werte bei Konflikten erkennen, verstehen und professionell bearbeiten lassen.

Die ProQua-Fachkonferenz bot hierzu pädagogische Orientierung und Anleitung für ein gutes Miteinander in Gruppenprozessen. Es ging um Lösungsstrategien für den Umgang mit den drei großen Ks – Konflikte, Krisen und Katastrophen.

In ihrer Keynote verdeutlichte Professorin Dr.in Helen Breit von der Evangelischen Hochschule Freiburg die Bedeutung und Komplexität sozialer Gruppenprozesse für die Kinder- und Jugendarbeit. Sie lud die Teilnehmenden anhand von Fragen zur Selbstreflexion ein: Welchen Blick habe ich auf Gruppen und Gruppenarbeit? Mit welcher Form von Gruppe arbeite ich und was sind die Möglichkeiten und Grenzen der Gruppe? Welche Gruppenprozesse spielen eine Rolle und wie kann ich nahende Konflikte erklären und mit diesem Wissen agieren bzw. reagieren?

Aus dem „Kultur macht stark“-Programm Zirkus gestaltet Vielfalt zeigten die Projekte des Zirkus ABRAX KADABRAX und der Zirkusschule Seifenblase wie Herausforderungen in der Gruppenarbeit bewältigt werden können. Deutlich wurde, dass Gruppenprozesse auch durch äußere Einflüsse in ihrem Verlauf beeinflusst und mitunter beeinträchtigt werden können. Dies wurde in einem anschließenden Gespräch zur diskriminierungssensiblen Projektarbeit reflektiert, das die Antirassismus- und Empowerment-Trainerin Sabrina Rahimi moderierte.

In den folgenden Workshops erarbeiteten die Teilnehmenden, wie sie gewaltfrei kommunizieren, Gruppenprozesse mit gemeinsamen Aufwärmübungen gut starten und gemeinsame Umgangsregeln beteiligungs- und diversitätssensibel vereinbaren können. Außerdem wurde vermittelt, wie Fachkräfte im Rahmen der Selbstfürsorge konstruktiv, ressourcenorientiert und souverän mit schwierigen Situationen umgehen können.

Die Veranstaltung fand am 8. Juni 2026 mit Unterstützung der BAG Zirkuspädagogik in Hannover statt.

 

Dokumentation

Hier finden Sie die Präsentationen und Dokumentationsmaterialien  zur Fachkonferenz.


Keynote

Beziehungen, Interaktionen und Dynamiken in der sozialen Gruppenarbeit verstehen und professionell gestalten
Prof.in Dr.in Helen Breit, Evangelische Hochschule Freiburg

Praxisbeispiel
Wie geht zusammen?
Johanna Monnerjahn, Sozial-, Tanz- & Zirkuspädagogin, Zirkusdirektorin und pädagogische Leitung, Zirkus ABRAX KADABRAX

Praxisbeispiel
Herausforderungen in der Gruppenarbeit in einem lokalen Bildungsbündnis – ein Erfahrungsbericht
Ines Rosemann, Zirkusschule Seifenblase

Workshop
Gewaltfreie Kommunikation n. Rosenberg – Empathie als Schlüssel für zufriedene Beziehungen im Alltag
Birgit Rosenthal, Trainerin Gewaltfreie Kommunikation nach M.B. Rosenberg, zertifizierte Mediatorin n. Bundesverband Mediation

 

Weiterführende Links

Gruppenarbeit.info ist die zentrale Website des Projekts „Gruppenarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit – Gruppenarbeit stärken!“ der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg und der Diakonie Württemberg. Die wissenschaftlichen Begleitung erfolgt durch die Evangelische Hochschule Freiburg. Die Seite stellt Informations- und Arbeitsmaterialien sowie praxisnahe Hinweise zur Verfügung. Ziel ist es, die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse und Materialien nachhaltig nutzbar zu machen.

Online-Fachkonferenz: Radikal oder normal?

Jugendmedienarbeit zwischen Distanz und Dialog

 

Wie sollte man jungen Menschen in Kulturprojekten begegnen, die sich abwertend gegenüber anderen äußern, diskriminierende Sprüche für normal halten oder bewusst provozieren? Wann ist Widerspruch oder vielleicht sogar ein Ausschluss nötig?

Die Online-Fachkonferenz wirft einen Blick auf unterschiedliche demokratiefeindliche Strömungen. Sie zeigt, wie sich junge Menschen auf der Suche nach Zugehörigkeit und politischer Orientierung mittels emotionaler Ansprache schrittweise radikalisieren. Fallbeispiele verdeutlichen, mit welchen Themen, Symbolen und Strategien die Akteure vorgehen und wie Präventionsstrategien aussehen können. Teilnehmende erhalten dazu Handlungsempfehlungen sowie Hinweise für weitere Unterstützung. Zudem besteht Gelegenheit eigene, anonymisierte Fälle einzubringen, die gemeinsam besprochen werden können.

Die Veranstaltungrichtet sich an Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Medienbildung, Kinder-, Jugend- und Schulsozialarbeit, Migrant*innenselbst- und Freiwilligenorganisationen, die ihre Handlungssicherheit im Umgang mit antidemokratischen Phänomenen in der Kinder- und Jugendarbeit erhöhen möchten. Sie findet mit Unterstützung der Stiftung Digitale Spielekultur statt.

 

Vorläufiger Programmablauf

9:45 Uhr
Ankommen und digitales Onboarding

10:00 Uhr
Begrüßung

10:10 Uhr
Vortrag
Kinder und Jugendliche als Zielgruppe antidemokratischer Online-Akteure und Aktivitäten

10:30 Uhr
Fragen & Austausch

10:40 Uhr
Vortrag
Schützen, Anzeigen, Durchsetzen, Vorsorgen: Medienbildung fördern

11:00 Uhr
Pause

11:10 Uhr
Projektvorstellungen und Praxisbeispiele

11:45 Uhr
Mittagspause

12:15 Uhr – 13:15 Uhr
Parallele Themenforen 1-3 

  1. Meme-Propaganda
  2. Kooperatives Spielen in Gruppen: Positives Messenging als demokratieförderliche Praxis
  3. Aufsuchende Jugendarbeit online

13:15 Uhr
Abschlussgespräch 
Demokratische Potenziale und Resilienz im digitalen Raum durch kritische Medienbildung stärken

13:45 Uhr
Ende der Veranstaltung

(Programmänderungen vorbehalten.)

Anmeldung

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    Fachkonferenz Halle: Sinn – Bildung – Wohlbefinden

    Kulturelle Bildung in der Kita

     

    Gemeinsam Neues entdecken, spielerisch lernen und erste Freundschaften schließen: Neben der Familie legt vor allem die Kita das Fundament für das Wohlbefinden und ein gesundes Aufwachsen von Kindern.

    Denn Kinder wollen Welt entdecken und sich dabei selbst kennenlernen. Deshalb sind gestaltete Bildungsprozesse in Kitas besonders wichtig: Sie greifen dieses grundlegende Bedürfnis auf und geben Zeit und Raum dafür. Dafür braucht es ein Verständnis von frühkindlicher Entwicklung, das von Anfang an auch Kulturelle Bildung einschließt.

    Die Fachkonferenz stellt den kulturellen Ansatz in den Mittelpunkt und nimmt Alltagsgestaltung, Bildungspraxis und Wohlbefinden von Kindern in den Blick. Diesen Zusammenhang erarbeiten sich die Teilnehmenden im Wechselspiel von Workshops, konzeptioneller Reflexion und Praxisbeispielen aus der frühkindlichen Kulturellen Bildung.

    Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Assistenzkräfte aus Kultur und Pädagogik und findet in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Ästhetische Bildung im Studiengang Erziehung und Bildung in der Kindheit (EBK) der Alice Salomon Hochschule Berlin statt.

     

    Vorläufiger Programmablauf

    09:15 Uhr
    Ankommen und Anmeldung

    09:45 Uhr
    Begrüßung

    10:00 Uhr
    Parallele Workshops 1-3
    Die Workshops bieten unterschiedliche Zugänge im spielerisch-gestalterischen Handeln mit dem gleichen Material Papier an und reflektieren damit zugleich eine breite Palette an Grundsätzen und Möglichkeiten Kultureller Bildung:

    1. Gestalten – spielerisch Welt und Selbst entdecken
    In diesem Workshop nähern wir uns durch unterschiedliche Impulssetzungen spielend-gestalterisch und gestaltend-spielerisch dem Material Papier an. Dabei werden viele Erkenntnisse entstehen: über das Material, über uns mit dem Material und zu wesentlichen Gelingensbedingungen Kultureller Bildung.
    Referent*in: Christian Widdascheck, Hochschullehrer, Weiterbildner, Kunsttherapeut

    2. Vom Geräusch zur Musik – musikalische Prozesse begleiten
    Das Material Papier wird im musikalischen Kontext erkundet: Wie viele Klänge stecken darin und wie gelingt ein Übergang von Geräusch zu Musik? Wir erarbeiten anhand des Beispiels Papier praktische Impulse, wie wir mit Gegenständen und Materialien musikalisch interagieren können.
    Referent*in: Katarina Vowinkel: Musikerin, Musikpädagogin, Hochschullehrende, Weiterbildnerin

    3. Vom Material zum performativ szenischen Spielen
    Dieser Workshop erkundet das Material Papier im performativ szenischen Kontext: Welche Figuren, welche Welten, welche Darstellungsmöglichkeiten lassen sich im Papier entdecken? Wie kann Papier zu einem Mitspieler werden?  Zu welchem spielerischen Forschen in Begegnung lädt es ein? Welche Erkenntnisse und Erfahrungen eröffnen uns diese Praxen?
    Referent*in: Katja Fillmann, Regisseurin, Theaterpädagogin, Hochschullehrende und Weiterbildnerin

    12.00 Uhr
    Mittagspause

    13:00 Uhr
    Aus der Praxis für die Praxis – Projektvorstellungen und Praxisbeispiele

    14:00 Uhr
    Keynote
    Prof. Dr. Christian Widdascheck, Alice Salomon Hochschule, Berlin

    14:45 Uhr
    Kaffeepause

    15:15 Uhr
    Parallele Dialog-Runden

    16:30 Uhr
    Blitzlichter und Take-aways 

    16:45 Uhr
    Ende der Veranstaltung

    (Programmänderungen vorbehalten.)

     

    Veranstaltungsort

    Franckesche Stiftungen Halle, Franckeplatz 1, Haus 37, 06110 Halle

    Anreise und Barrierefreiheit

     

    Anmeldung

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      Fachkonferenz Remscheid: Zwei Tage, ein Ziel

      Kulturelle Bildung im Ganztag stärken

       

      Ab 2026 haben Grundschulkinder in Deutschland Anspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung. Die strukturellen Herausforderungen sind groß: Vor allem im Westdeutschland fehlen pädagogische Fachkräfte. Wie gelingt es, unter diesen Bedingungen eine hohe Qualität, gute Kooperationskultur und Mitbestimmung von Kindern im Ganztag zu gewährleisten?

      Die Fachkonferenz gibt einen aktuellen Überblick über den Ausbau des Ganztags und stellt gute Kooperationen zwischen Grundschulen und Kultureinrichtungen vor. Dazu diskutiert sie Gelingensbedingungen, die alle Ebenen der Ganztagsbildung berücksichtigen: Kinder, Akteure aus Schule, Jugendhilfe, Kommunen und Kultureller Bildung ebenso wie Angebote und Aktivitäten im Rahmen der Projektarbeit. Ziel ist die Qualitätsentwicklung eines Ganztags, der das Recht auf bestmögliche Bildung mit Spiel-, Freizeit- und Kulturangeboten vereint.

      Die Veranstaltung findet gemeinsam mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW und der Serviceagentur Ganztagsbildung NRW an zwei Tagen statt. Eine gute Praxis der Ganztagsbildung soll an zwei Tagen durch Vorträge, Projektvorstellungen, Dialog- und Praxisforen vorangetrieben werden. Beide Tage sind einzeln oder zusammen buchbar. Eingeladen sind Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Schulen, Kommunen, der Jugendhilfe und Träger der Ganztagsbetreuung.

      Das Programm und die Anmeldung werden nach den Sommerferien hier freigeschaltet.

       

       

      Veranstaltungsort: Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, Küppelstein 34, 42857 Remscheid

      Fachkonferenz Dresden: Arts – Minds – Health

      Mit Kultureller Bildung Gesundheit stärken

       

      Studien zeigen eine besorgniserregende Entwicklung: Kinder und Jugendliche sind durch Pandemie-Folgen, Fluchterfahrungen oder Armutsgefährdung psychisch belasteter als noch vor einigen Jahren. Gefühle von Ohnmacht gehen dabei häufig einher mit einer intensiven Social-Media-Nutzung. Ihr Wohlbefinden stufen die jungen Betroffenen selbst als gering ein. Die Beeinträchtigungen können weitreichende Folgen haben: körperliche Beschwerden, geringere Schulleistungen und eingeschränkte Chancen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

      Hier birgt Kulturelle Bildung Potenziale für Gesundheit und persönliche Zufriedenheit. Sie eröffnet Heranwachsenden Freiräume abseits von persönlichen Belastungen und Leistungsdruck. Wo Kinder und Jugendliche gemeinsam kreativ werden, Widerstände überwinden, Erfolg und Zugehörigkeit erleben, wachsen Selbstwirksamkeit und Selbstwertgefühl. Beides fördert eine gesunde Entwicklung.

      Die Tagung führt mit Vorträgen, Praxisbeispielen und ausgewählten Methoden der Kulturellen Bildung in das Handlungsfeld ein. Sie findet mit Unterstützung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung sowie des Deutschen Hygiene-Museums Dresden statt. Eingeladen sind Fachkräfte und Akteure aus Kultureller Bildung, Kitas, Schulen, Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Wohlfahrtspflege sowie alle Interessierten, die Kinder und Jugendliche in ihrer gesunden Entwicklung unterstützen möchten.

       

      Vorläufiger Programmablauf

      09:15 Uhr
      Ankommen und Anmeldung

      09:45 Uhr
      Begrüßung und performativer Energizer

      10:00 Uhr
      Keynote (englisch)
      Arts for Health – a shifting paradigm: What happens and why now?

      10:30 Uhr
      Gespräch
      Kunst, Kultur, Bildung und Gesundheit: Annäherungen an ein neues Handlungsfeld

      mit
      Prof. Dr. Fabian Chyle-Sylvestri, Studiengangsleitung Tanz- und Bewegungstherapie, SRH University
      Charlotte Prokop, Referentin für Kinderrechte, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung
      Dr. Carola Rupprecht, Abteilungsleitung Bildung und Vermittlung, Deutsches Hygiene-Museum Dresden
      Moderation:
      Heike Herber-Fries, Akademie der Kulturellen Bildung

      11:00 Uhr
      Vernetzung bei Tee- und Kaffee

      11:30 Uhr
      Performativer Energizer

      11:45 Uhr
      Walk and Talk
      Praxisbeispiele und Projektvorstellungen

      13:00 Uhr
      Mittagspause
      mit optionalem Besuch der Sonderausstellung „Wie geht’s“

      14:00 Uhr
      Parallele Themenforen 1-3

      1. Tandem-Führung in der Sonderausstellung „Wie geht’s?“ 
      Junge Erfahrungsexpert*innen und Vermittlungsteam des Deutschen Hygiene-Museums

      2. Musik- und Tanz-Interventionen in der künstlerischen und therapeutischen Praxis:
      Grenzen und Potenziale

      Prof. Dr. Fabian Chyle-Sylvestri und Prof. Dr. Christine Groß, SRH University

      3. Die BKJ-Methodenbox MINDCare
      Charlotte Prokop, Referentin für Kinderrechte, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

      15:30 Uhr
      Kaffeepause

      15:50 Uhr
      Performativer Energizer

      16:00 Uhr
      Blitzlichtrunde aus den Workshops

      16:15 Uhr
      Abschlussgespräch
      Kulturelle Bildung und das Recht auf gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen

      16:45 Uhr
      Ende der Veranstaltung

      (Programmänderungen vorbehalten.)

       

      Veranstaltungsort

      Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden

      Anreise

      Anmeldung

        Ja, ich möchte mich hiermit anmelden und akzeptiere die Anmelde- und Stornierungshinweise, die Datenschutzhinweise sowie die Hygiene- und Verhaltensregeln des Veranstaltungsortes.

        Ich bin damit einverstanden, dass alle Fotos, die im Rahmen der Veranstaltungen entstehen, zur Öffentlichkeitsarbeit der Akademie der Kulturellen Bildung verwendet werden dürfen.

        Ich möchte den Newsletter abonnieren.

        Bitte beachten Sie, dass Sie bei erfolgreicher Anmeldung eine sofortige automatisch generierte Bestätigungsemail erhalten. Sollten Sie diese Email nicht erhalten, sind Sie nicht angemeldet. In diesem Fall melden Sie sich bitte beim Team von PROQUA „Kultur macht stark“

        Online-Reihe: KI im Einsatz: Kreativ nutzen, kritisch prüfen

        KI im Einsatz: Kreativ nutzen, kritisch prüfen

        Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie fasziniert und verunsichert zugleich. Doch wie gelingt es, KI kreativ zu nutzen und gleichzeitig die Ergebnisse kritisch zu analysieren? Wie unterscheiden wir KI-generierte Inhalte von menschengemachten Werken, und welche rechtlichen Aspekte sind bei der Nutzung zu beachten? Nicht zuletzt: Welche ethischen Fragen stellen sich beim Einsatz von KI in der Kulturellen Bildung?

        Die vierteilige Online-Reihe vermittelt, wie generative KI-Tools kreative Prozesse sinnvoll unterstützen können. Gleichzeitig müssen KI-Ergebnisse immer kritisch hinterfragt werden. Durch die Kenntnis von Chancen und Grenzen verschiedener Tools entwickeln  Teilnehmende Handlungsstrategien für den verantwortungsvollen Umgang mit KI in Projekten mit Kindern und Jugendlichen.

        Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich an Fachkräfte aus Kultureller Bildung, offener Kinder- und Jugendarbeit, Schulen und Schulsozialarbeit sowie an alle Interessierten, die KI in pädagogischen oder kulturellen Kontexten einsetzen.

         

        Dokumentation der Online-Module 1-4

         

        1. Bild- und Filmexperimente mit KI

        2. Schreibexperimente mit KI

        3. KI in der Kulturpädagogik: Rechtliche Grundlagen

        4. Spiel gegen die KI: Fake oder Fakt

         

        Online-Fachkonferenz, 22.1.2026: Our Rights. Our Future! Mit Kultureller Bildung Kinderrechte stärken

        Beitragsbild Online-Fachkonferenz Our Rights. Our Future! 22.1.2026
        Sich für ein sicheres und demokratisches Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen einzusetzen, ist angesichts multipler Krisen ein wichtiger Beitrag zur Bildungs- und Generationengerechtigkeit. Eine EU-weite Befragung von über 10.000 Kindern zwischen 11 und 17 Jahren zeigt: Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung, bessere Bildung und mehr Sicherheit im digitalen Raum. Die UN-Kinderrechtskonvention garantiert diese Rechte, doch für viele sind sie noch nicht Realität.

        Die Fachkonferenz sensibilisierte und stärkte für die Kinderechte und Bedürfnisse junger Menschen: das Aufwachsen mit Spiel, Kultur und Medien und ihren Schutz in digitalisierten Lebenswelten. Beiträge aus Theorie und Praxis förderten den gemeinsamen Austausch zu Kinderrechten, Beteiligung, Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung.

        Die Tagung fand mit Unterstützung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis statt und richtete sich an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus Medienbildung, Kultureller Bildung, Jugend- und Freiwilligenarbeit, Migrant*innenselbstorganisationen sowie Schulen und Schulsozialarbeit.

         

        Dokumentation

        Hier finden Sie die ersten Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.


        Impuls I
        Our Rights. Our Future! Mit Kultureller Bildung Kinderrechte stärken in der digitalisierten Welt
        Luise Meergans, Deutsches Kinderhilfswerk

        Impuls II
        Schützen und Befähigen: Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung zusammendenken
        Dr. Sophie Reimers, Aktion Kinder- und Jugenschutz Brandenburg

        Praxisbeispiel 1
        Kinderrechte-Rap: Die Himmelsgötter – Sag Mir Wie
        Markus Gram aka LMNZ

        Praxisbeispiel 2
        Craft4Democracy
        Maxi Blasius und Franz Philipp Dubberke

        Themenforum 1
        Kinderrechte digital leben
        Mandy Wettmarshausen, Der Kinderschutzbund – Landesverband Thüringen

        Themenforum 2
        Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung
        Jule Behr und Marie Kätzlmeier, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

        Themenforum 3
        Digitale Jugendbeteiligung: Meinungsbildung – Mitbestimmung – Mitgestaltung – Selbermachen
        Georg von Rechenberg, Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern

         

        Zum Reinhören: 
        Jugendperspektive auf ein Handy- und Social Media-Verbot

        Fachkonferenz Remscheid, 25.11.2025: Erfolgsgeschichten statt Weltuntergang – Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern

        Eine Internetsuche zum Thema „Klimawandel“ liefert sofort apokalyptische Bilder. Steht das Leben auf der Erde entsprechend vor dem Aus? Müssen wir bald auf andere Planeten ausweichen?  Oder ist alles weniger dramatisch – schließlich gab es extreme Wetterlagen und Klimaschwankungen schon immer?

        Den menschengemachten Klimawandel Kindern und Jugendlichen altersgerecht, verständlich und faktenbasiert zu erklären, ohne Panik zu schüren, ist angesichts medialer Doomsday-Ästhetik eine Herausforderung. Doch wie gelingt das? Welche Positiv-Beispiele können dazu beitragen, notwendige gesellschaftliche Transformationen anzustoßen? Bei dieser Fachveranstaltung lernten die Teilnehmenden verschiedene Praxisbeispiele, Medien und Methoden des positiven Storytellings für Bildungsprojekte zum Klimawandel  kennen und probierten diese selbst aus. Ziel war es, junge Menschen zu ermutigen und ihnen Kompetenzen zu vermitteln, um ihre Zukunft kreativ und nachhaltig handelnd zu gestalten.

        Die Fachkonferenz richtete sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen aus der Kulturellen Bildung, Jugend- und Schulsozialarbeit, Soziokultur, Stadtteilarbeit, Klimabildung, Freiwilligenarbeit, aus Migrant*innen-Selbstorganisationen und kommunalem Bildungsmanagement.

        Dokumentation

        Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien, die Videomitschnitte und den Hörfunk-Mitschnitt des Podiumsgesprächs bei WDR 3 Forum.

        Begrüßung

        Sonja Baumhauer, Direktorin, Akademie der Kulturellen Bildung

        Vortrag
        Klimawandel in der Kunst- und Kulturvermittlung. Bildungsprozesse begleiten, zum Handeln ermutigen 

        Kristine Preuß, Museum Sinclair-Haus, Bad Homburg

         

        Vortrag
        Stark im Wandel: Klima, Kreativität und Resilienz

        Lea Dohm, Autorin, Psychologin, Transformationsberaterin

         

        Praxisbeispiel
        Die Wupper-Tells

        Dipl.- Biol. Anke Kottsieper, Biologische Stadion Mittlere Wupper

         

         

        Praxisbeispiel
        Die MutReiferei – Das KinderMuseum für morgen!

        Fine Haiduck, NaturGut Ophoven – Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt, Leverkusen

         

         

        Podiumsgespräch 

        Das Podiumsgespräch „Culture X Climate: Wege zum Handeln“ im Rahmen der Fachkonferenz wurde für die Hörfunk-Sendung WDR 3 Forum aufgezeichnet. Die Sendung vom 11.01.2026 können Sie hier nachhören:

        Transformationsblues – Ist Klimaschutz anders erzählbar

        Der Klimaschutz und seine Folgen scheinen viele Menschen mehr zu ängstigen als die Klimakatastrophe. Ihre Furcht macht es großen Bevölkerungsgruppen nicht leicht, aktiv Klimaschutz zu betreiben, in Transformationsprozesse einzuwilligen. Sind wir gerade im Transformationsblues? Und lässt sich das vielleicht auch anders bearbeiten? Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern? Wie wirken Kultureinrichtungen und kulturelle Bildung an gesellschaftlicher Entwicklung mit? Hilft „nur“ eine andere Erzählung, oder müssen echte „Benefits“ her?

        Michael Köhler diskutierte darüber mit seinen Gästen:

        • Dr. Uta Atzpodien, Dramaturgin, Transformationsmanagerin Nachhaltige Kultur
        • Marvin Best, Mitglied im Bundesvorstand BUND Jugend
        • Lea Dohm, Autorin, Psychologin, Transformationsberaterin
        • Dr. Vita Zimmermann, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie; Senior Researcherin Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren

         

        Online-Fachkonferenz, 4.12.2025: Kultur ohne Limits. Gemeinsam Barrieren beseitigen

        „Lust auf Theater, Musik, Tanz und kreative Techniken? Braucht ihr Unterstützung? Wer kann helfen?“ Damit junge Menschen mit Behinderungen an inklusiven kulturellen Bildungsangeboten teilhaben können, ist es wichtig, sie selbst zu fragen. Je nach Beeinträchtigung sind Anpassungen am Kulturangebot oder zusätzliche Hilfen nötig. Sehbehinderte, gehörlose oder motorisch eingeschränkte Kinder und Jugendliche benötigen andere Unterstützung als Menschen mit neurodiversen Beeinträchtigungen. Während sich viele die Arbeit in gemischten Gruppen mit Gleichaltrigen wünschen, profitieren andere von geschützten Räumen, kleinen Gruppen oder mehr Betreuung. Daher lohnt es sich, mit der Zielgruppe vertraute Ansprechpersonen, Fachkräfte oder Betroffenenverbände einzubeziehen – für ein gelungenes Kunst- und Kulturerlebnis ohne Limits.

        Die Online-Fachkonferenz präsentiert gute Praxisbeispiele und lädt zum Erfahrungsaustausch ein. Sie  zeigt darüber hinaus, dass inklusive Kulturarbeit frischen Wind in die Institutionen bringt und Räume für Utopien und Teilhabe öffnet. Die Tagung findet mit Unterstützung des Deutschen Bühnenvereins – Bundesverband der Theater und Orchester statt und richtet sich an Kulturvermittelnde, Künstler*innen, Fachkräfte der Jugend-, Sozial- und Wohlfahrtsarbeit sowie Interessierte aus Betroffenenverbänden.

        Dokumentation

        Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

        Datenschutzübersicht

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