11.11.2025 – Fachkonferenz in Remscheid: Erfolgsgeschichten statt Weltuntergang – Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern

Der Klimawandel ist Realität, doch das Reden darüber muss nicht apokalyptisch klingen. Unter dem Titel „Erfolgsgeschichten statt Weltuntergang: Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern“ lädt die Akademie der Kulturellen Bildung am 25. November 2025 zu einer Fachkonferenz in Remscheid ein. Die Veranstaltung wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen der Programmbegleitenden Qualitätsentwicklung PROQUA bei „Kultur macht stark“ gefördert…

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Fachkonferenz Dresden, 23.9.2025: Mapping Identities: Persönlichkeitsentwicklung mit Kultureller Bildung

Mapping Identities: Persönlichkeitsentwicklung mit Kultureller Bildung

 

Wer bin ich – und wer will ich sein? Diese Fragen prägen die Identitätsfindung und Entwicklung junger Menschen. Während immer mehr Menschen ihre sexuelle und geschlechtliche Identität offen leben und die Akzeptanz dafür wächst, nehmen auch Hassverbrechen mit Bezug zur sexuellen Orientierung zu. Trotz wachsender Sensibilität gibt es im kulturpädagogischen Bereich großen Weiterbildungsbedarf, um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt besser zu vermitteln und betroffene Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Die Kulturelle Bildung bietet mit Freiwilligkeit, Prozessorientierung und Fehlerfreundlichkeit wertvolle Methoden, um unterschiedliche Identitäten spielerisch zu erkunden.

Die Veranstaltung vermittelte Grundlagen zur geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt in der Jugendarbeit und sensibilisierte zu geschlechtsbezogenen Diskriminierungsformen, um die Handlungssicherheit im respektvollen Umgang mit queeren Jugendlichen zu fördern. Neben praktischen Methoden für die Projektarbeit und bot sie Raum für kollegialen Austausch im geschützten Rahmen für Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Jugendarbeit, Schulen und Schulsozialarbeit, Migrant*innenselbstorganisationen, Selbsthilfegruppen, und Freiwilligenarbeit.

Die Fachkonferenz wurde unterstützt durch das Paritätische Bildungswerk Bundesverband sowie das Deutsche Hygiene-Museum Dresden.

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Weiterführende Links

Neuerscheinung

Folke Brodersen und Simon Merz (Hg.): Handbuch Queere Jugendarbeit

Wie sieht Jugendarbeit aus, die queere Lebensrealitäten konsequent ins Zentrum stellt? Das umfassende Handbuch versammelt erstmals das Know-how, die Erfahrungen und die Visionen von fast sechzig Expert*innen aus Forschung, Praxis und Aktivismus sowie die junger queerer Menschen selbst. Herausgegeben von Folke Brodersen und Simon Merz zeigt das Buch praxisnah und fundiert, wie vielschichtig und professionell queere Jugendarbeit heute gelebt wird – und warum sie unverzichtbar ist.

 

Online-Tool #1coolermove

Das Online-Tool #1coolermove zur Antidiskriminierungsarbeit mit Jugendlichen, welches in seiner Neuaufstellung durch das Paritätische Bildungswerk Bundesverband getragen wird.

#1coolermove soll ermutigen, auf das eigene „komische Gefühl“ zu vertrauen und zu reagieren, bevor eine Situation wirklich blöd wird. Sexuelle Übergriffe, Gewalt und Diskriminierungen gegenüber Frauen, LSBTIQ+-Menschen, Menschen mit Migrationserfahrungen, Menschen mit Behinderungen oder anderen Personen die als „anders“ markiert werden, kommen tagtäglich und überall vor. Ob in öffentlichen Verkehrsmitteln, der Schule oder an der Arbeitsstelle, im öffentlichen Raum oder bei der Familienfeier.

Gemeinsam ist dieser Art von Übergriffen, dass andere Menschen etwas davon mitbekommen, sich aber nicht aktiv einmischen. Jugendliche sollen ermutigt werden, dieses Gefühl erst zu nehmen, hinzugucken oder hinzuhören und zu handeln. Gemeinsam sollen Situationen besprochen und Handlungsalternativen entwickelt werden. Zivilcourage und solidarisches Handeln sollen als „coolermove“ verstanden werden.

Dokumentation

Hier finden Sie die ersten Dokumentationsmaterialien und Videomitschnitte zur Fachkonferenz.

Begrüßung

Dr. Carola Rupprecht, Deutsches Hygiene-Museum, Dresden
Heike Herber-Fries, Akademie der Kulturellen Bildung, Remscheid

 

 

 

Vortrag
Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Arbeit mit Jugendlichen. Handlungsperspektiven für die Kulturelle Bildung

Dr. Folke Brodersen, Centre for Diversity, Media and Law, Justus-Liebig-Universität, Gießen

 

 

Vortrag
Jung und queer: aufklären, schützen, Selbstbestimmung fördern

Lea Lochau, Amadeu Antonio Stiftung, Berlin

 

 

Praxisbeispiel
Wer bist ich?

Pave Heinrich und Laura Nilges, Zirkomania e.V., Leipzig

 

                              

Praxisbeispiel
All you need is love …

Liam Rogall, Gerede e.V., Dresden

 

 

Fachkonferenz Hamburg, 8.9.2025: Fühlen, Fördern, Verstehen: Emotionen in der frühkindlichen Bildung

Fühlen, Fördern, Verstehen:
Emotionen in der frühkindlichen Kulturellen Bildung

Emotionen als Thema und Kompetenzfeld sollten in Kitas eine größere Rolle spielen. Doch frühpädagogische Fachkräfte arbeiten bislang nur selten dazu. Dabei lassen sich mit Methoden der Kulturellen Bildung die sozio-emotionale Entwicklung fördern und spielerisch zentrale Fragen klären: Was sind Gefühle? Wie erkennt man sie? Wann treten welche Gefühle auf, und wie gehe ich damit um – bei mir und anderen?

Die Fachkonferenz vermittelte praxisnahe Methoden aus der Kulturellen Bildung, die Kinder darin fördern, sich über Mimik, Gestik, Sprache oder Kunst auszudrücken und Emotionen bei anderen besser zu verstehen. Künstlerische Ergebnisse wie Fotos, Bilder oder Theaterstücke machen diese sozio-emotionale Entwicklung sichtbar und bieten Anknüpfungspunkte für gezielte Gespräche – im Team, mit Eltern, Trägern oder Fachkräften.

Die Veranstaltung richtete sich an kunst- und kulturpädagogische Vermittler*innen, die in Kitas arbeiten (wollen) sowie an Assistenz- und Fachkräfte aus Kitas und der frühkindlichen Bildung. Sie fand mit Unterstützung des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler sowie des Altonaer Museums – Stiftung Historische Museen Hamburg statt.

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Dokumentation

Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien und Videomitschnitte zur Fachkonferenz.

Vortrag
Fühlen, Fördern, Verstehen. Potenziale Kultureller Bildung für die sozio-emotionale Entwicklung von Kita-Kindern

Prof. Dr. phil. Michael Obermaier, Dipl.-Päd.-Univ. und Laura Schurff, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

 

 

Praxisbeispiel
Kunst ist meine Sprache

Katharina Holstein-Sturm, Bildende Künstlerin, Hamburg

 

 

Praxisbeispiel
Die Wunderkammer im Altonaer Museum: Eine Einladung zum Staunen…

Dr. Kristina Calvert, Konzeptentwicklung Kulturelle Bildung, Gabriele Fink Stiftung, Hamburg

 

Online-Reihe: Kunst X Algorithmen: KI als kreatives Tool in der Kulturellen Bildung

Kunst X Algorithmen: KI als kreatives Tool in der Kulturellen Bildung

 

Kreativ, zeitsparend oder gefährlich? Wie kann Kulturelle Bildung Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, ohne kreative Entscheidungen aus der Hand zu geben – sei es für große oder kleine Kulturschaffende? In dieser dreiteiligen Online-Reihe konnten Fachkräfte und Interessierte aus Kultureller Bildung, Kitas, Schulen und Ganztagsbetreuung mit unterschiedlichen Anwendungen zu künstlerischen Themen experimentieren. Sie erkundeten, wo KI-Tools den kreativen Prozess sinnvoll unterstützen und wo ihre Grenzen liegen. Die Module konnten unabhängig voneinander besucht werden. Es waren keine Vorkenntnisse erforderlich.

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Modul 1
Schreibexperimente mit KI
Texten und texten lassen

Referent: Sascha Pranschke, Fachbereichsleitung Literatur und Sprache, Akademie der Kulturellen Bildung

Modul 2
Kreatives Arbeiten mit Bild-KI – Von der Idee zum bewegten Bild

Referentin: Andrea Rings, Autorin, Kreativ-Coach, TÜV-zertifizierte AI-Trainerin

Modul 3
Rechtsfragen: Was ist erlaubt beim Einsatz von KI als kreatives Tool?

Referent: Arne Björn Segler, Rechtsanwalt

Fachkonferenz München, 20.5.2025: Spielend Demokratie lernen

Spielend Demokratie lernen: Empowerment in der Kulturellen Bildung

Demokratie entsteht nicht von selbst – sie muss gelernt und erlebt werden. Doch wie können Kinder und Jugendliche spielerisch ein demokratisches Miteinander kennenlernen und gestalten? Und wie können sie dabei altersgerecht Verantwortung übernehmen? Die Fachkonferenz beleuchtete am Beispiel von Kinderspielstädten, wie junge Bürger*innen Partizipationsorte in der Bildungslandschaft gemeinschaftlich erleben und aktiv mitgestalten können.

In den Kinderspielstädten gibt es ein Rathaus mit gewählter Regierung, Geschäfte, Kultureinrichtungen und eine eigene Währung. Nach den Wahlen nehmen die Bürger*innen verschiedene Rollen ein, verdienen „Geld“, verwalten es bei der Bank und bringen es wieder in Umlauf. Märkte und Stadtfeste sorgen für ein lebendiges Stadtleben mit bunten Darbietungen und Verkaufsständen.

Die Veranstaltung fand mit Unterstützung von Spielmobile e.V. statt und bot viele praxisnahe Impulse zur Organisation und Planung von Kinderspielstädte sowie Raum für den gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

 

Dokumentation

Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien und die Videos zur Fachkonferenz.

Einblicke in die Spielstadt Mini-München

Trailer kidstown Sömmerda

 

Einblicke in kidstown Sömmerda

Die Kinderstadt kidstown liegt im ländlichen Raum Thüringens und wird organisiert vom ASB-Kreisverband Sömmerda. Die Kinderstadt wird in der kommenden Ausgabe durch den Programmpartner Spielmobile e. V. bei „Kultur macht stark“ gefördert.

 

 

 

Fachkonferenz Weimar, 7.5.2025: Fakten statt Fakes: Medien- und Demokratiekompetenz stärken

Fakten statt Fakes: Medien- und Demokratiekompetenz stärken

„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…?“ Früher ein Sprichwort, heute ein Problem: Falschinformationen dienen oft strategischen, meist antidemokratischen Zielen. Dahinter stehen Personen oder Gruppen, die unsere Meinung und unser Verhalten zu ihrem Vorteil oder zum Schaden anderer beeinflussen wollen. Digitale und soziale Medien prägen nicht nur den öffentlichen Diskurs, sondern auch politische Debatten. Besonders bei komplexen und kontroversen Themen wirken scheinbar oder verfälscht einfache Erklärungen verlockend – sie können sich online rasant verbreiten. Auch Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Doch wie können Fachkräfte praktisch reagieren, wenn junge Menschen Falschaussagen übernehmen oder unwissentlich verbreiten?

Die Fachkonferenz beleuchtete aktuelle Entwicklungen des Medien- und Demokratiehandelns sowie Mechanismen von Desinformationen. Praktische Impulse aus der kritischen Medienbildung und Kommunikationstrainings erweiterten das Methodenrepertoire und stärkten für eine demokratiefördernde Bildungsarbeit mit jungen Menschen.

Die Veranstaltung fand mit Unterstützung des Deutschen Volkshochschul-Verbands statt.

 

Dokumentation

Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien und Videomitschnitte zur Fachkonferenz.

Keynote
Demokratische Perspektiven?! Herausforderungen und Potenziale für Bildung und Beteiligung junger Menschen

Dr. Johannes Kiess, Else-Frenkel-Brunswik-Institut für Demokratieforschung in Sachsen an der Universität Leipzig

 

Vortrag
Informiert, kompetent, demokratisch? Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen
verstehen und stärken

Lisa Mutschke, JFF- Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

 

Aus der Praxis für die Praxis
Die DVV-Modulbox „Auf Hate Speech und Fake News reagieren“

Michael Kempmann, Deutscher Volkshochschulverband

 

Praxisbeispiel
Medienbildung durch hybride Kunstobjekte

Alexander Cernyh, Kolorit e. V., Chemnitz

 

Praxisbeispiel
Mein Quartier, meine News: Und was hat das mit mir zu tun?

Marius Dähne & Julia Henschler, VHS Leipzig

 

Podiumsgespräch
Potenziale Kultureller Bildung für Medien- und Demokratiekompetenz

Gäste:
Kirsten Münch, Bundeszentrale für politische Bildung, Gera
Pamela Castillo Feuchtmann, Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora,
Dr. Christoph Mauny, Weimarer Mal- und Zeichenschule e. V.
Moderation: Heike Herber-Fries, Akademie der Kulturellen Bildung & Michael Kempmann, Deutscher Volkshochschulverband

 

Online-Fachkonferenz: Our Rights. Our Future! Mit Kultureller Bildung Kinderrechte stärken

Sich für ein sicheres und demokratisches Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen einzusetzen, ist angesichts multipler Krisen ein wichtiger Beitrag zur Bildungs- und Generationengerechtigkeit. Eine EU-weite Befragung von über 10.000 Kindern zwischen 11 und 17 Jahren zeigt: Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung, bessere Bildung und mehr Sicherheit im digitalen Raum. Die UN-Kinderrechtskonvention garantiert diese Rechte, doch für viele sind sie noch nicht Realität.

Die Fachkonferenz sensibilisiert und stärkt für die Kinderechte und Bedürfnisse junger Menschen: das Aufwachsen mit Spiel, Kultur und Medien und ihren Schutz in digitalisierten Lebenswelten. Beiträge aus Forschung und Praxis fördern den Wissenstransfer zu Kinderrechten, Beteiligung, Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung.

Die Tagung findet mit Unterstützung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis statt und richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus Medienbildung, Kultureller Bildung, Jugend- und Freiwilligenarbeit, Migrant*innenselbstorganisationen sowie Schulen und Schulsozialarbeit.

Flyer ProQua Online-FK 22.1.2026_web

 

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Programm

9:45 Uhr     
Ankommen und Onboarding

10:00 Uhr      
Begrüßung

10:10 Uhr 
Impuls I
Our Rights. Our Future! Mit Kultureller Bildung Kinderrechte stärken in der digitalisierten Welt
Luise Meergans, Deutsches Kinderhilfswerk

10:25 Uhr
Impuls II
Schützen und Befähigen: Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung zusammendenken
Dr. Sophie Reimers, Aktion Kinder- und Jugenschutz Brandenburg

10:45 Uhr   
Fragen und Diskussion

10:55 Uhr
Praxisbeispiele und Projektvorstellungen

  1. Kinderrechte-Rap: Die Himmelsgötter – Sag Mir Wie
    Markus Gram aka LMNZ
  2. Craft4Democracy
    Maxi Blasius und Franz Philipp Dubberke

11:45 Uhr  
Mittagspause

12:15 Uhr
Parallele Breakoutsessions/ Themenforen

  1. Kinderrechte digital leben
    Erfahren Sie, wie sie Kinder befähigen und darin unterstützen, ihre Rechte in digitalen Lebenswelten zu (er-)kennen, wahrzunehmen und sich für diese einzusetzen.
    Mandy Wettmarshausen, Kinderschutzbund Landesverband Thüringen
  2. Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung
    Ohne die Perspektive von jungen Menschen können Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung nicht sinnvoll weiterentwickelt werden. Das Themenforum gibt Einblicke in eine zielgruppengerechte Praxis.
    Julia Behr und Marie Kätzlmeier, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
  3. Digitale Jugendbeteiligung: Meinungsbildung – Mitbestimmung – Mitgestaltung – Selbermachen
    Im Zentrum des gemeinsamen Austauschs steht die Frage, wie die Mittel des digitalen Raums für gute Kinder- und Jugendbeteiligung genutzt werden können.
    Georg von Rechenberg, Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern

13:15 Uhr
Plenumsdiskussion mit Jugendbeteiligung (geplant)
Handyverbot an Schulen und Social Media-Verbot für unter 16-Jährige: Sinnvoll oder Quatsch?

ca. 13:45 Uhr
Ende der Veranstaltung

(Kurzfristige Programmänderungen vorbehalten)

 

Anmeldung

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    Online-Fachkonferenz, 23.01.2025: Fair Culture. Vermittlungsarbeit im globalen Wandel

    Fair Culture. Vermittlungsarbeit im globalen Wandel

     

    Für Schulen und Kulturelle Bildung ist es eine herausfordernde Aufgabe, Kinder und Jugendliche stärker auf Entwicklungsfragen des globalen Miteinanders vorzubereiten und ihnen ein Bewusstsein für die eigene Verantwortung zu vermitteln. Fachkräfte spielen dabei eine entscheidende Rolle als Vermittler*innen kultureller Deutung. Es gilt, das Verständnis für einen ressourcenschonenden Umgang mit der Natur, die Vielfalt der Weltbilder, Religionen und Ästhetiken bei gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung zu fördern.

    Für die Bildungspraxis stellt sich insgesamt die Frage, wie Kulturen global gedacht und vermittelt werden können. Wie kann es gelingen, Unterschiede und verschiedene Sichtweisen als Möglichkeiten zu erkennen? Wie sieht gelungene Vermittlungsarbeit zum Thema globale Vielfalt, Fairness und Chancengleichheit aus? Und schließlich: Wie lässt sich das Erleben von Vielfalt in Kooperationsprojekten verankern?

    Die Fachkonferenz setzte an den Schnittstellen von Kultureller Bildung und Globalem Lernen an. Theoretische und praxisorientierte Einheiten luden zum kollegialen Austausch und Netzwerken ein. Die Veranstaltung fand mit Unterstützung der Alevitischen Gemeinde Deutschland statt.

     

    Dokumentation

    Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

    Video zum Praxisbeispiel
    Naturfilmer- Nachhaltig essen!

    Hermann Böhm, Verein zur Förderung der Medienpädagogik e.V., Neuenkirchen

     

     

    Fachkonferenz Magdeburg, 3.12.2024: Netzwerken in kommunalen Bildungslandschaften

    Und was bringt uns das? Netzwerken in kommunalen Bildungslandschaften

    Kulturelle Bildung sollte auf kommunaler Ebene von Politik und Verwaltung mitgedacht werden. Davon sind die Träger der kulturellen Bildungsangebote überzeugt. Einzelne Kommunen setzen diesen Schwerpunkt bereits in ihrem Bildungsmanagement. Dennoch sind Projekte zur Kulturellen Bildung bisher nur selten in die feste Netzwerkstruktur einer Bildungslandschaft integriert. Viele fragen sich deshalb: Was bringt das Ganze eigentlich?

    Die Fachkonferenz identifizierte Voraussetzungen, die Kulturelle Bildung benötigt, um in kommunalen Strukturen Fuß zu fassen. Ein Fazit war, dass Aufbau und Entwicklung eines vernetzten Bildungssystems vor Ort auf mehreren Ebenen durch kommunale Steuerung geplant und umgesetzt werden sollte. Dafür sind mehrdimensionale, strukturelle Netzwerke nötig, die eine ganzheitliche Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie eine koordinierte Verknüpfung von formalen, non-formalen und informellen Angeboten, auch in den Strukturen des Ganztags ermöglichen sollten.

    Die Tagung lud alle Interessierten aus Kultureller Bildung, kommunalen Verwaltungen, Kitas, Schul-, Sozial- und Jugendarbeit zum Mitdenken und Diskutieren ein und fand mit Unterstützung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) statt.

     

    Dokumentation

    Hier finden Sie Videomitschnitte und Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

    Keynote
    Was bringt uns das? Netzwerken in kommunalen Bildungslandschaften
    aus der Perspektive der Zivilgesellschaft

    Jana Priemer, Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

     

    Im Gespräch
    Mehr kulturelle Bildungsteilhabe durch kommunales Datenmanagement

    Dr. André Förster, Koordinierungsstelle Bildungsmonitoring KOSMO, Trier
    Dominik Eichhorn, Leitung Kooperation und Bildung, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

     

    Ergänzend zum Konferenzgespräch Mehr Bildungsteilhabe durch kommunales Bildungsmanagement finden Sie hier einen Fachbeitrag von Dr. André Förster zur Frage, wie kommunales Bildungsmonitoring zivilgesellschaftliche Akteure der Kulturellen Bildung stärken kann. 

    Aus der Praxis
    Together inclusive – Der Kulturtreff vernetzt ländliche Räume

    Ingeborg Trappe-Butzbach, Stiftung des Beda-Instituts für Europäische Kulturbildung, Bitburg

    Aus der Praxis für die Praxis
    Moabiter Kulturmanege

    Bernd Brunner, Moabiter Ratschlag, Berlin und Thomas Büttner, Bildungsverbund Moabit

     

    Fachkonferenz 7.11.2024, Berlin: Unlocking Potential: Empowerment und Safer Spaces in der Kulturellen Bildung

    Unlocking Potential: Empowerment und Safer Spaces in der Kulturellen Bildung

    „Kultur macht stark“-Projekte sollen von diversitätssensiblen und Empowerment-orientierten Ansätzen geleitet sein. Doch welche Kinder und Jugendlichen sollen davon profitieren? Was bedeutet Empowerment in der konkreten Praxis? Und warum brauchen junge Menschen geschützte Räume (Safer Spaces)?

    Die Fachkonferenz sensibilisierte haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte in Bezug auf eine diskriminierungskritische Haltung und vermittelte erste Interventionskompetenzen bei Rassismus, Sexismus oder Ableismus. Dazu gehört nicht nur der Schutz der jungen Betroffenen vor Diskriminierung und Gewalt. Ebenso wichtig ist es, sichere Räume und empowernde Akzeptanzerfahrungen zu schaffen, beispielsweise durch kulturell-ästhetische Prozesse. So können Vielfalt gefördert und  Heranwachsende unterstützt werden, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen.

    Die Tagung fand mit Unterstützung der Türkischen Gemeinde in Deutschland statt und richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Kitas, Schulen und Schulsozialarbeit, Bildungsmanagement, Jugendzentren, Migrant*innenselbstorganisationen und Freiwilligenarbeit.

     

    Dokumentation

    Hier finden Sie die Videomitschnitte und Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

    Vortrag
    Empowerment als pädagogische Haltung und Prozessgestaltung in der diskriminierungskritischen Kinder- und Jugendarbeit
    Dr. Moris Samen, Ethnologe, Soziologe, Kulturcoach

    Projektvorstellung
    Medienmacher:innen
    Oliver Toktasch, Schauspieler, Theaterpädagoge, Regisseur, Interkulturell Aktiv e.V., Berlin

    Im Gespräch
    Powersharing als machtkritischer Ansatz in der kulturellen Jugendbildung
    Victoria Yasemin Tümiş, Politikwissenschaftlerin und Aktivistin und Jasmin Azar, Türkische Gemeinde in Deutschland

     

    Datenschutzübersicht

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