Jugendmedienarbeit zwischen Distanz und Dialog
Wie sollte man jungen Menschen in Kulturprojekten begegnen, die sich abwertend gegenüber anderen äußern, diskriminierende Sprüche für normal halten oder bewusst provozieren? Wann ist Widerspruch oder vielleicht sogar ein Ausschluss nötig?
Die Online-Fachkonferenz wirft einen Blick auf unterschiedliche demokratiefeindliche Strömungen. Sie zeigt, wie sich junge Menschen auf der Suche nach Zugehörigkeit und politischer Orientierung mittels emotionaler Ansprache schrittweise radikalisieren. Fallbeispiele verdeutlichen, mit welchen Themen, Symbolen und Strategien die Akteure vorgehen und wie Präventionsstrategien aussehen können. Teilnehmende erhalten dazu Handlungsempfehlungen sowie Hinweise für weitere Unterstützung. Zudem besteht Gelegenheit eigene, anonymisierte Fälle einzubringen, die gemeinsam besprochen werden können.
Die Veranstaltung findet mit Unterstützung mit der Stiftung Digitale Spielekultur statt. Sie richtet sich an Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Medienbildung, Kinder-, Jugend- und Schulsozialarbeit, Migrant*innenselbst- und Freiwilligenorganisationen, die ihre Handlungssicherheit im Umgang mit antidemokratischen Phänomenen in der Kinder- und Jugendarbeit erhöhen möchten.
Vorläufiger Programmablauf
9:45 Uhr
Ankommen und digitales Onboarding
10:00 Uhr
Begrüßung
10:10 Uhr
Vortrag
Kinder und Jugendliche als Zielgruppe antidemokratischer Online-Akteure und Aktivitäten
10:30 Uhr
Fragen & Austausch
10:40 Uhr
Vortrag
Schützen, Anzeigen, Durchsetzen, Vorsorgen: Medienbildung fördern
11:00 Uhr
Pause
11:10 Uhr
Projektvorstellungen und Praxisbeispiele
11:45 Uhr
Mittagspause
12:15 Uhr – 13:15 Uhr
Parallele Themenforen 1-3
- Meme-Propaganda
- Kooperatives Spielen in Gruppen: Positives Messenging als demokratieförderliche Praxis
- Aufsuchende Jugendarbeit online
13:15 Uhr
Abschlussgespräch
Demokratische Potenziale und Resilienz im digitalen Raum durch kritische Medienbildung stärken
13:45 Uhr
Ende der Veranstaltung
(Programmänderungen vorbehalten.)


