Fachkonferenz Hannover: Verstehen, vermitteln, verbinden

Gruppenprozesse sicher leiten

 

Herausfordernder Alltag in vielen kulturpädagogischen Settings: Die Hälfte der Kinder und Jugendlichen kommt zu spät und ohne Frühstück, zwischen einzelnen kracht es ständig oder sie ziehen sich aus der Gruppe zurück. Für Fachkräfte stellt sich die Frage, wie sie bei Konflikten unterschiedliche Motive, Einstellungen und Werte erkennen, verstehen und professionell bearbeiten können.

Die Fachkonferenz bietet pädagogische Orientierung und Anleitung für ein gutes Miteinander in Gruppenprozessen. Teilnehmende lernen Lösungsstrategien kennen für den Umgang mit den drei großen Ks – Konflikte, Krisen und Katastrophen. Sie üben, wie sich in Gruppen gemeinsame Regeln des Umgangs beteiligungs- und diversitätssensibel vereinbaren und einhalten lassen. Die Konferenz vermittelt zudem, wie Fachkräfte im Rahmen der Selbstfürsorge konstruktiv, ressourcenorientiert und souverän mit schwierigen Situationen umgehen können.

Die Veranstaltung wird mit Unterstützung der BAG Zirkuspädagogik durchgeführt und richtet sich an Fachkräfte und Studierende aus Kultureller Bildung, Assistenzkräfte aus Kitas, Horten, der Ganztagsbetreuung und Freiwilligenarbeit sowie Künstler*innen, die in kulturpädagogischen Projekten arbeiten.

 

Vorläufiger Programmablauf

9:30 Uhr   
Ankommen und Anmeldung

10:00 Uhr
Begrüßung

10:15 Uhr
Keynote
Sozialen Beziehungen, Interaktionen und Dynamiken verstehen und professionell gestalten (AT)

11:00 Uhr
Tee- und Kaffeepause

11:20 Uhr
Praxisbeispiele und Projektvorstellungen

12:30 Uhr
Mittagspause

13:30 Uhr
Talk
Diskriminierungssensible Projektarbeit: how to? 

14:15 Uhr
Parallele Workshops 1- 3
(mit selbstgewählter Kaffeepause)

  1. Diversitätssensible Methoden und Teambuilding-Prozesse (AT)
  2. Gewaltfreie Kommunikation in der Kinder- und Jugendarbeit (AT)
  3. Theatrale Supervision (AT)

16:15 Uhr
Blitzlichter aus den Workshops und Ausblick

16:30 Uhr
Ende der Veranstaltung

(Kurzfristige Programmänderungen vorbehalten.)

 

Anmeldung

    Ja, ich möchte mich hiermit anmelden und akzeptiere die Anmelde- und Stornierungshinweise, die Datenschutzhinweise sowie die Hygiene- und Verhaltensregeln des Veranstaltungsortes.

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    Fachkonferenz Frankfurt am Main: Bühne frei für die Zukunft

    Kulturelle Bildung als berufliches Sprungbrett für Jugendliche

     

    Kulturprojekte öffnen Kindern und Jugendlichen Türen zu kreativen Arbeitsfeldern– sei es im Theater, im Museum oder in Medienagenturen. In „Kultur macht stark“-Angeboten entdecken junge Menschen kulturelle Einrichtungen als mögliche Ausbildungs- oder Arbeitsorte. Sie lernen künstlerische, handwerklich-technische und pädagogische Berufe kennen, arbeiten mit Bühnenbildner*innen, Museumspädagog*innen oder Kameraleuten zusammen und sammeln so wertvolle Erfahrungen. Dabei entdecken sie eigene Stärken und entwickeln Ideen für die berufliche Zukunft.

    Die Fachkonferenz beleuchtet, wie Kulturelle Bildung die Bildungsbiografien von jungen Menschen bereichert. Fachkräfte erfahren, wie sie die Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen mit praxisnahen Angeboten fördern und sie bei der Berufsorientierung unterstützen können.

    Die Veranstaltung findet mit Unterstützung des Deutschen Volkshochschul-Verbands und der Volkshochschule Frankfurt am Main statt. Sie richtet sich an Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Schul-, Jugend- und Sozialarbeit, kommunalem Bildungsmanagement und alle, die Jugendliche beim Übergang in Ausbildung oder Studium außerschulische Orientierung und Unterstützung bieten möchten.

     

    Vorläufiger Programmablauf

    9:15 Uhr   
    Ankommen und Anmeldung

    10:00 Uhr   
    Begrüßung

    10:20 Uhr   
    Vortrag
    Kulturelle Bildung als Katalysator für Bildungsentscheidungen
    (AT)

    10:40 Uhr  
    Vortrag
    Einstieg in den Arbeitsmarkt Kultur? How to?
    (AT)

    11:00 Uhr    
    Pause

    11:15 Uhr   
    Gespräch
    „Kultur macht stark“ als berufliches Sprungbrett: So gelingt’s!
    mit Referent*innen und ehemalige KMS-Teilnehmenden
    Moderation: Michael Kempmann, Projektleiter talentCAMPus, Deutscher Volkshochschul-Verband

    12:00 Uhr  
    Projektvorstellungen und Praxisbeispiele

    13:00 Uhr      
    Mittagspause

    14.00 Uhr
    Zukunftslabore
    (mit selbstgewählter Kaffeepause)

    (weitere Informationen folgen in Kürze)

    16.00 Uhr
    Einblicke und Ergebnisse aus den Zukunftslaboren

    16:30 Uhr
    Ende der Veranstaltung

     

    (Prorammänderungen bleiben vorbehalten.)

    Anmeldung

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      Online-Reihe: KI im Einsatz: Kreativ nutzen, kritisch prüfen

      KI im Einsatz: Kreativ nutzen, kritisch prüfen

      Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie fasziniert und verunsichert zugleich. Doch wie gelingt es, KI kreativ zu nutzen und gleichzeitig die Ergebnisse kritisch zu analysieren? Wie unterscheiden wir KI-generierte Inhalte von menschengemachten Werken, und welche rechtlichen Aspekte sind bei der Nutzung zu beachten? Nicht zuletzt: Welche ethischen Fragen stellen sich beim Einsatz von KI in der Kulturellen Bildung?

      Die vierteilige Online-Reihe vermittelt, wie generative KI-Tools kreative Prozesse sinnvoll unterstützen können. Gleichzeitig müssen KI-Ergebnisse immer kritisch hinterfragt werden. Durch die Kenntnis von Chancen und Grenzen verschiedener Tools entwickeln  Teilnehmende Handlungsstrategien für den verantwortungsvollen Umgang mit KI in Projekten mit Kindern und Jugendlichen.

      Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich an Fachkräfte aus Kultureller Bildung, offener Kinder- und Jugendarbeit, Schulen und Schulsozialarbeit sowie an alle Interessierten, die KI in pädagogischen oder kulturellen Kontexten einsetzen.

       

      Dokumentation der Online-Module 1-4

       

      1. Bild- und Filmexperimente mit KI

      2. Schreibexperimente mit KI

      3. KI in der Kulturpädagogik: Rechtliche Grundlagen

      4. Spiel gegen die KI: Fake oder Fakt

       

      Online-Fachkonferenz, 22.1.2026: Our Rights. Our Future! Mit Kultureller Bildung Kinderrechte stärken

      Beitragsbild Online-Fachkonferenz Our Rights. Our Future! 22.1.2026
      Sich für ein sicheres und demokratisches Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen einzusetzen, ist angesichts multipler Krisen ein wichtiger Beitrag zur Bildungs- und Generationengerechtigkeit. Eine EU-weite Befragung von über 10.000 Kindern zwischen 11 und 17 Jahren zeigt: Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung, bessere Bildung und mehr Sicherheit im digitalen Raum. Die UN-Kinderrechtskonvention garantiert diese Rechte, doch für viele sind sie noch nicht Realität.

      Die Fachkonferenz sensibilisierte und stärkte für die Kinderechte und Bedürfnisse junger Menschen: das Aufwachsen mit Spiel, Kultur und Medien und ihren Schutz in digitalisierten Lebenswelten. Beiträge aus Theorie und Praxis förderten den gemeinsamen Austausch zu Kinderrechten, Beteiligung, Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung.

      Die Tagung fand mit Unterstützung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis statt und richtete sich an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus Medienbildung, Kultureller Bildung, Jugend- und Freiwilligenarbeit, Migrant*innenselbstorganisationen sowie Schulen und Schulsozialarbeit.

       

      Dokumentation

      Hier finden Sie die ersten Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.


      Impuls I
      Our Rights. Our Future! Mit Kultureller Bildung Kinderrechte stärken in der digitalisierten Welt
      Luise Meergans, Deutsches Kinderhilfswerk

      Impuls II
      Schützen und Befähigen: Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung zusammendenken
      Dr. Sophie Reimers, Aktion Kinder- und Jugenschutz Brandenburg

      Praxisbeispiel 1
      Kinderrechte-Rap: Die Himmelsgötter – Sag Mir Wie
      Markus Gram aka LMNZ

      Praxisbeispiel 2
      Craft4Democracy
      Maxi Blasius und Franz Philipp Dubberke

      Themenforum 1
      Kinderrechte digital leben
      Mandy Wettmarshausen, Der Kinderschutzbund – Landesverband Thüringen

      Themenforum 2
      Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung
      Jule Behr und Marie Kätzlmeier, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

      Themenforum 3
      Digitale Jugendbeteiligung: Meinungsbildung – Mitbestimmung – Mitgestaltung – Selbermachen
      Georg von Rechenberg, Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern

       

      Zum Reinhören: 
      Jugendperspektive auf ein Handy- und Social Media-Verbot

      Fachkonferenz Remscheid, 25.11.2025: Erfolgsgeschichten statt Weltuntergang – Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern

      Eine Internetsuche zum Thema „Klimawandel“ liefert sofort apokalyptische Bilder. Steht das Leben auf der Erde entsprechend vor dem Aus? Müssen wir bald auf andere Planeten ausweichen?  Oder ist alles weniger dramatisch – schließlich gab es extreme Wetterlagen und Klimaschwankungen schon immer?

      Den menschengemachten Klimawandel Kindern und Jugendlichen altersgerecht, verständlich und faktenbasiert zu erklären, ohne Panik zu schüren, ist angesichts medialer Doomsday-Ästhetik eine Herausforderung. Doch wie gelingt das? Welche Positiv-Beispiele können dazu beitragen, notwendige gesellschaftliche Transformationen anzustoßen? Bei dieser Fachveranstaltung lernten die Teilnehmenden verschiedene Praxisbeispiele, Medien und Methoden des positiven Storytellings für Bildungsprojekte zum Klimawandel  kennen und probierten diese selbst aus. Ziel war es, junge Menschen zu ermutigen und ihnen Kompetenzen zu vermitteln, um ihre Zukunft kreativ und nachhaltig handelnd zu gestalten.

      Die Fachkonferenz richtete sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen aus der Kulturellen Bildung, Jugend- und Schulsozialarbeit, Soziokultur, Stadtteilarbeit, Klimabildung, Freiwilligenarbeit, aus Migrant*innen-Selbstorganisationen und kommunalem Bildungsmanagement.

      Dokumentation

      Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien, die Videomitschnitte und den Hörfunk-Mitschnitt des Podiumsgesprächs bei WDR 3 Forum.

      Begrüßung

      Sonja Baumhauer, Direktorin, Akademie der Kulturellen Bildung

      Vortrag
      Klimawandel in der Kunst- und Kulturvermittlung. Bildungsprozesse begleiten, zum Handeln ermutigen 

      Kristine Preuß, Museum Sinclair-Haus, Bad Homburg

       

      Vortrag
      Stark im Wandel: Klima, Kreativität und Resilienz

      Lea Dohm, Autorin, Psychologin, Transformationsberaterin

       

      Praxisbeispiel
      Die Wupper-Tells

      Dipl.- Biol. Anke Kottsieper, Biologische Stadion Mittlere Wupper

       

       

      Praxisbeispiel
      Die MutReiferei – Das KinderMuseum für morgen!

      Fine Haiduck, NaturGut Ophoven – Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt, Leverkusen

       

       

      Podiumsgespräch 

      Das Podiumsgespräch „Culture X Climate: Wege zum Handeln“ im Rahmen der Fachkonferenz wurde für die Hörfunk-Sendung WDR 3 Forum aufgezeichnet. Die Sendung vom 11.01.2026 können Sie hier nachhören:

      Transformationsblues – Ist Klimaschutz anders erzählbar

      Der Klimaschutz und seine Folgen scheinen viele Menschen mehr zu ängstigen als die Klimakatastrophe. Ihre Furcht macht es großen Bevölkerungsgruppen nicht leicht, aktiv Klimaschutz zu betreiben, in Transformationsprozesse einzuwilligen. Sind wir gerade im Transformationsblues? Und lässt sich das vielleicht auch anders bearbeiten? Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern? Wie wirken Kultureinrichtungen und kulturelle Bildung an gesellschaftlicher Entwicklung mit? Hilft „nur“ eine andere Erzählung, oder müssen echte „Benefits“ her?

      Michael Köhler diskutierte darüber mit seinen Gästen:

      • Dr. Uta Atzpodien, Dramaturgin, Transformationsmanagerin Nachhaltige Kultur
      • Marvin Best, Mitglied im Bundesvorstand BUND Jugend
      • Lea Dohm, Autorin, Psychologin, Transformationsberaterin
      • Dr. Vita Zimmermann, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie; Senior Researcherin Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren

       

      Online-Fachkonferenz, 4.12.2025: Kultur ohne Limits. Gemeinsam Barrieren beseitigen

      „Lust auf Theater, Musik, Tanz und kreative Techniken? Braucht ihr Unterstützung? Wer kann helfen?“ Damit junge Menschen mit Behinderungen an inklusiven kulturellen Bildungsangeboten teilhaben können, ist es wichtig, sie selbst zu fragen. Je nach Beeinträchtigung sind Anpassungen am Kulturangebot oder zusätzliche Hilfen nötig. Sehbehinderte, gehörlose oder motorisch eingeschränkte Kinder und Jugendliche benötigen andere Unterstützung als Menschen mit neurodiversen Beeinträchtigungen. Während sich viele die Arbeit in gemischten Gruppen mit Gleichaltrigen wünschen, profitieren andere von geschützten Räumen, kleinen Gruppen oder mehr Betreuung. Daher lohnt es sich, mit der Zielgruppe vertraute Ansprechpersonen, Fachkräfte oder Betroffenenverbände einzubeziehen – für ein gelungenes Kunst- und Kulturerlebnis ohne Limits.

      Die Online-Fachkonferenz präsentiert gute Praxisbeispiele und lädt zum Erfahrungsaustausch ein. Sie  zeigt darüber hinaus, dass inklusive Kulturarbeit frischen Wind in die Institutionen bringt und Räume für Utopien und Teilhabe öffnet. Die Tagung findet mit Unterstützung des Deutschen Bühnenvereins – Bundesverband der Theater und Orchester statt und richtet sich an Kulturvermittelnde, Künstler*innen, Fachkräfte der Jugend-, Sozial- und Wohlfahrtsarbeit sowie Interessierte aus Betroffenenverbänden.

      Dokumentation

      Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

      11.11.2025 – Fachkonferenz in Remscheid: Erfolgsgeschichten statt Weltuntergang – Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern

      Der Klimawandel ist Realität, doch das Reden darüber muss nicht apokalyptisch klingen. Unter dem Titel „Erfolgsgeschichten statt Weltuntergang: Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern“ lädt die Akademie der Kulturellen Bildung am 25. November 2025 zu einer Fachkonferenz in Remscheid ein. Die Veranstaltung wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen der Programmbegleitenden Qualitätsentwicklung PROQUA bei „Kultur macht stark“ gefördert…

      Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

      Fachkonferenz Dresden, 23.9.2025: Mapping Identities: Persönlichkeitsentwicklung mit Kultureller Bildung

      Mapping Identities: Persönlichkeitsentwicklung mit Kultureller Bildung

       

      Wer bin ich – und wer will ich sein? Diese Fragen prägen die Identitätsfindung und Entwicklung junger Menschen. Während immer mehr Menschen ihre sexuelle und geschlechtliche Identität offen leben und die Akzeptanz dafür wächst, nehmen auch Hassverbrechen mit Bezug zur sexuellen Orientierung zu. Trotz wachsender Sensibilität gibt es im kulturpädagogischen Bereich großen Weiterbildungsbedarf, um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt besser zu vermitteln und betroffene Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Die Kulturelle Bildung bietet mit Freiwilligkeit, Prozessorientierung und Fehlerfreundlichkeit wertvolle Methoden, um unterschiedliche Identitäten spielerisch zu erkunden.

      Die Veranstaltung vermittelte Grundlagen zur geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt in der Jugendarbeit und sensibilisierte zu geschlechtsbezogenen Diskriminierungsformen, um die Handlungssicherheit im respektvollen Umgang mit queeren Jugendlichen zu fördern. Neben praktischen Methoden für die Projektarbeit und bot sie Raum für kollegialen Austausch im geschützten Rahmen für Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Jugendarbeit, Schulen und Schulsozialarbeit, Migrant*innenselbstorganisationen, Selbsthilfegruppen, und Freiwilligenarbeit.

      Die Fachkonferenz wurde unterstützt durch das Paritätische Bildungswerk Bundesverband sowie das Deutsche Hygiene-Museum Dresden.

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      Weiterführende Links

      Neuerscheinung

      Folke Brodersen und Simon Merz (Hg.): Handbuch Queere Jugendarbeit

      Wie sieht Jugendarbeit aus, die queere Lebensrealitäten konsequent ins Zentrum stellt? Das umfassende Handbuch versammelt erstmals das Know-how, die Erfahrungen und die Visionen von fast sechzig Expert*innen aus Forschung, Praxis und Aktivismus sowie die junger queerer Menschen selbst. Herausgegeben von Folke Brodersen und Simon Merz zeigt das Buch praxisnah und fundiert, wie vielschichtig und professionell queere Jugendarbeit heute gelebt wird – und warum sie unverzichtbar ist.

       

      Online-Tool #1coolermove

      Das Online-Tool #1coolermove zur Antidiskriminierungsarbeit mit Jugendlichen, welches in seiner Neuaufstellung durch das Paritätische Bildungswerk Bundesverband getragen wird.

      #1coolermove soll ermutigen, auf das eigene „komische Gefühl“ zu vertrauen und zu reagieren, bevor eine Situation wirklich blöd wird. Sexuelle Übergriffe, Gewalt und Diskriminierungen gegenüber Frauen, LSBTIQ+-Menschen, Menschen mit Migrationserfahrungen, Menschen mit Behinderungen oder anderen Personen die als „anders“ markiert werden, kommen tagtäglich und überall vor. Ob in öffentlichen Verkehrsmitteln, der Schule oder an der Arbeitsstelle, im öffentlichen Raum oder bei der Familienfeier.

      Gemeinsam ist dieser Art von Übergriffen, dass andere Menschen etwas davon mitbekommen, sich aber nicht aktiv einmischen. Jugendliche sollen ermutigt werden, dieses Gefühl erst zu nehmen, hinzugucken oder hinzuhören und zu handeln. Gemeinsam sollen Situationen besprochen und Handlungsalternativen entwickelt werden. Zivilcourage und solidarisches Handeln sollen als „coolermove“ verstanden werden.

      Dokumentation

      Hier finden Sie die ersten Dokumentationsmaterialien und Videomitschnitte zur Fachkonferenz.

      Begrüßung

      Dr. Carola Rupprecht, Deutsches Hygiene-Museum, Dresden
      Heike Herber-Fries, Akademie der Kulturellen Bildung, Remscheid

       

       

       

      Vortrag
      Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Arbeit mit Jugendlichen. Handlungsperspektiven für die Kulturelle Bildung

      Dr. Folke Brodersen, Centre for Diversity, Media and Law, Justus-Liebig-Universität, Gießen

       

       

      Vortrag
      Jung und queer: aufklären, schützen, Selbstbestimmung fördern

      Lea Lochau, Amadeu Antonio Stiftung, Berlin

       

       

      Praxisbeispiel
      Wer bist ich?

      Pave Heinrich und Laura Nilges, Zirkomania e.V., Leipzig

       

                                    

      Praxisbeispiel
      All you need is love …

      Liam Rogall, Gerede e.V., Dresden

       

       

      Fachkonferenz Hamburg, 8.9.2025: Fühlen, Fördern, Verstehen: Emotionen in der frühkindlichen Bildung

      Fühlen, Fördern, Verstehen:
      Emotionen in der frühkindlichen Kulturellen Bildung

      Emotionen als Thema und Kompetenzfeld sollten in Kitas eine größere Rolle spielen. Doch frühpädagogische Fachkräfte arbeiten bislang nur selten dazu. Dabei lassen sich mit Methoden der Kulturellen Bildung die sozio-emotionale Entwicklung fördern und spielerisch zentrale Fragen klären: Was sind Gefühle? Wie erkennt man sie? Wann treten welche Gefühle auf, und wie gehe ich damit um – bei mir und anderen?

      Die Fachkonferenz vermittelte praxisnahe Methoden aus der Kulturellen Bildung, die Kinder darin fördern, sich über Mimik, Gestik, Sprache oder Kunst auszudrücken und Emotionen bei anderen besser zu verstehen. Künstlerische Ergebnisse wie Fotos, Bilder oder Theaterstücke machen diese sozio-emotionale Entwicklung sichtbar und bieten Anknüpfungspunkte für gezielte Gespräche – im Team, mit Eltern, Trägern oder Fachkräften.

      Die Veranstaltung richtete sich an kunst- und kulturpädagogische Vermittler*innen, die in Kitas arbeiten (wollen) sowie an Assistenz- und Fachkräfte aus Kitas und der frühkindlichen Bildung. Sie fand mit Unterstützung des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler sowie des Altonaer Museums – Stiftung Historische Museen Hamburg statt.

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      Dokumentation

      Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien und Videomitschnitte zur Fachkonferenz.

      Vortrag
      Fühlen, Fördern, Verstehen. Potenziale Kultureller Bildung für die sozio-emotionale Entwicklung von Kita-Kindern

      Prof. Dr. phil. Michael Obermaier, Dipl.-Päd.-Univ. und Laura Schurff, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

       

       

      Praxisbeispiel
      Kunst ist meine Sprache

      Katharina Holstein-Sturm, Bildende Künstlerin, Hamburg

       

       

      Praxisbeispiel
      Die Wunderkammer im Altonaer Museum: Eine Einladung zum Staunen…

      Dr. Kristina Calvert, Konzeptentwicklung Kulturelle Bildung, Gabriele Fink Stiftung, Hamburg

       

      Online-Reihe: Kunst X Algorithmen: KI als kreatives Tool in der Kulturellen Bildung

      Kunst X Algorithmen: KI als kreatives Tool in der Kulturellen Bildung

       

      Kreativ, zeitsparend oder gefährlich? Wie kann Kulturelle Bildung Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, ohne kreative Entscheidungen aus der Hand zu geben – sei es für große oder kleine Kulturschaffende? In dieser dreiteiligen Online-Reihe konnten Fachkräfte und Interessierte aus Kultureller Bildung, Kitas, Schulen und Ganztagsbetreuung mit unterschiedlichen Anwendungen zu künstlerischen Themen experimentieren. Sie erkundeten, wo KI-Tools den kreativen Prozess sinnvoll unterstützen und wo ihre Grenzen liegen. Die Module konnten unabhängig voneinander besucht werden. Es waren keine Vorkenntnisse erforderlich.

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      Modul 1
      Schreibexperimente mit KI
      Texten und texten lassen

      Referent: Sascha Pranschke, Fachbereichsleitung Literatur und Sprache, Akademie der Kulturellen Bildung

      Modul 2
      Kreatives Arbeiten mit Bild-KI – Von der Idee zum bewegten Bild

      Referentin: Andrea Rings, Autorin, Kreativ-Coach, TÜV-zertifizierte AI-Trainerin

      Modul 3
      Rechtsfragen: Was ist erlaubt beim Einsatz von KI als kreatives Tool?

      Referent: Arne Björn Segler, Rechtsanwalt

      Datenschutzübersicht

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