Fachkonferenz Hannover: Verstehen, vermitteln, verbinden

Gruppenprozesse sicher leiten

 

Herausfordernder Alltag in vielen kulturpädagogischen Settings: Die Hälfte der Kinder und Jugendlichen kommt zu spät und ohne Frühstück, zwischen einzelnen kracht es ständig oder sie ziehen sich aus der Gruppe zurück. Für Fachkräfte stellt sich die Frage, wie sie bei Konflikten unterschiedliche Motive, Einstellungen und Werte erkennen, verstehen und professionell bearbeiten können.

Die Fachkonferenz bietet pädagogische Orientierung und Anleitung für ein gutes Miteinander in Gruppenprozessen. Teilnehmende lernen Lösungsstrategien kennen für den Umgang mit den drei großen Ks – Konflikte, Krisen und Katastrophen. Sie üben, wie sich in Gruppen gemeinsame Regeln des Umgangs beteiligungs- und diversitätssensibel vereinbaren und einhalten lassen. Die Konferenz vermittelt zudem, wie Fachkräfte im Rahmen der Selbstfürsorge konstruktiv, ressourcenorientiert und souverän mit schwierigen Situationen umgehen können.

Die Veranstaltung wird mit Unterstützung der BAG Zirkuspädagogik durchgeführt und richtet sich an Fachkräfte und Studierende aus Kultureller Bildung, Assistenzkräfte aus Kitas, Horten, der Ganztagsbetreuung und Freiwilligenarbeit sowie Künstler*innen, die in kulturpädagogischen Projekten arbeiten.

 

Programmablauf

9:30 Uhr   
Ankommen und Anmeldung

10:00 Uhr
Begrüßung

10:15 Uhr
Keynote
Beziehungen, Interaktionen und Dynamiken in der sozialen Gruppenarbeit verstehen und professionell gestalten  (AT)
Prof.in Dr.in Helen Breit, Evangelische Hochschule Freiburg

11:00 Uhr
Tee- und Kaffeepause

11:20 Uhr
Praxisbeispiele und Projektvorstellungen

  1. Wie geht: zusammen? 
    Johanna Monnerjahn, Zirkuspädagogische Leitung, Zirkusdirektorin & Systemisch orientierte Fachkraft Kindeswohlgefährdung, Circus Abrax Kadabrax, Hamburg
  2. Herausforderungen für die Gruppenarbeit in einem lokalen Bildungsbündnis: ein Erfahrungsbericht
    Ines Rosemann, Zirkusschule Seifenblase, Oldenburg

12:15 Uhr
Gespräch
Diskriminierungssensible Projektarbeit: Ausgrenzungen erkennen und vermeiden
mit Referent*innen und Gästen
Moderation: Sabrina Rahimi, staatl. anerk. Sozialarbeiterin, Empowerment- und Antirassismustrainerin, zertifizierte Mediatorin

13:00 Uhr
Mittagspause

14:00 Uhr
Parallele Workshops 1- 3
(mit selbstgewählter Kaffeepause)

    1. Gruppenarbeit mit Kindern und Jugendlichen professionell gestalten (AT)
      In Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen und individueller Belastungen bietet Gruppenarbeit jungen Menschen Schutzräume, soziale Zugehörigkeit und die Möglichkeit zur Selbstwirksamkeit. Der Workshop zeigt, dass Gruppenarbeit nicht nur soziale Interaktion und Beziehungskompetenz fördert, sondern auch Empowerment-Prozesse anstößt und non-formale Bildungsprozesse ermöglicht. Teilnehmende profitieren vom Wissenstransfer und kollegialen Austausch, um Gruppenangebote professionell und nachhaltig umzusetzen.
      Prof.in Dr. Helen Breit, Evangelische Hochschule Freiburg
    2. Gewaltfreie Kommunikation n. Rosenberg – Empathie als Schlüssel für zufriedene Beziehungen im Alltag
      Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg bezieht sich auf die sprachliche Haltung in der Interaktion mit Kindern, Eltern und Kolleg*innen. Der Prozess der GFK besteht aus 4 Komponenten : 1. Beobachtung 2. Gefühl 3. Bedürfnis 4. Bitte. Diese vier Schritte geben Klarheit, Verständnis und Empathie. Es zeigen sich viele Möglichkeiten zur Lösung eines Problems.
      Im Workshop lernen die Teilnehmenden die Methode kennen und können sich anschließend in Gründe, die hinter Handlungen stehen, einfühlen. Sie wissen, wie sie mit Stresssituationen umgehen können und dass ihnen verschiedene Handlungsmöglichkeiten offen stehen. Deshalb ist die GFK auch eine Tür, die auf allen Ebenen der Kommunikation und in den unterschiedlichsten Situationen erfolgreich geöffnet werden kann. Nach Erlangen dieser Kenntnisse, werden Kritik, Schuldzuweisungen und Drohungen durch Empathie und Wertschätzung ersetzt. Die Kommunikationsmethode nach Rosenberg ist bedeutsam als Prävention gegen Burnout und Mobbing.
      Birgit Rosenthal, Trainerin Gewaltfreie Kommunikation nach M.B. Rosenberg, zertifizierte Mediatorin n. Bundesverband Mediation
    3. Gut starten: Teambuilding-Methoden für die Gruppenarbeit (AT)
      Johanna Monnerjahn, Zirkuspädagogische Leitung, Zirkusdirektorin & Systemisch orientierte Fachkraft Kindeswohlgefährdung, Circus Abrax Kadabrax, Hamburg

16:15 Uhr
Blitzlichter aus den Workshops und Ausblick

16:30 Uhr
Ende der Veranstaltung

(Kurzfristige Programmänderungen vorbehalten.)

Tagungsort

DiaCampus – Zentrum für Erwachsenenbildung, Kirchröder Str. 44, 30625 Hannover
Anreise

Lageplan


Anmeldung

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    Fachkonferenz Frankfurt am Main: Bühne frei für die Zukunft

    Kulturelle Bildung als berufliches Sprungbrett für Jugendliche

     

    Kulturprojekte öffnen Kindern und Jugendlichen Türen zu kreativen Arbeitsfeldern– sei es im Theater, im Museum oder in Medienagenturen. In „Kultur macht stark“-Angeboten entdecken junge Menschen kulturelle Einrichtungen als mögliche Ausbildungs- oder Arbeitsorte. Sie lernen künstlerische, handwerklich-technische und pädagogische Berufe kennen, arbeiten mit Bühnenbildner*innen, Museumspädagog*innen oder Kameraleuten zusammen und sammeln so wertvolle Erfahrungen. Dabei entdecken sie eigene Stärken und entwickeln Ideen für die berufliche Zukunft.

    Die Fachkonferenz beleuchtet, wie Kulturelle Bildung die Bildungsbiografien von jungen Menschen bereichert. Fachkräfte erfahren, wie sie die Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen mit praxisnahen Angeboten fördern und sie bei der Berufsorientierung unterstützen können.

    Die Veranstaltung findet mit Unterstützung des Deutschen Volkshochschul-Verbands und der Volkshochschule Frankfurt am Main statt. Sie richtet sich an Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Schul-, Jugend- und Sozialarbeit, kommunalem Bildungsmanagement und alle, die Jugendliche beim Übergang in Ausbildung oder Studium außerschulische Orientierung und Unterstützung bieten möchten.

     

    Vorläufiger Programmablauf

    9:15 Uhr   
    Ankommen und Anmeldung

    10:00 Uhr   
    Begrüßung

    10:20 Uhr   
    Vortrag
    Bildungsorientierungen und -entscheidungen von Jugendlichen am Übergang Schule – Beruf (AT)
    Dr. Mona Granato, Bundesinstitut für Berufsbildung (angefragt)

    10:40 Uhr  
    Vortrag
    Einstiege in den Arbeitsmarkt Kultur begleiten? How to?
    (AT)

    11:00 Uhr    
    Pause

    11:15 Uhr   
    Gespräch
    „Kultur macht stark“ als berufliches Sprungbrett: So gelingt’s!
    mit Referent*innen und ehemaligen KMS-Teilnehmenden
    Moderation: Michael Kempmann, Projektleiter talentCAMPus, Deutscher Volkshochschul-Verband

    12:00 Uhr  
    Projektvorstellungen und Praxisbeispiele auf dem Markt der Möglichkeiten

    Machen Sie mit! Stellen Sie Ihre Projekte, gute Praxis und Programme vor und kommen Sie mit den Teilnehmenden der Tagung ins Gespräch.

    Bitte bewerben Sie sich mit Ihrem Impuls bis spätestens 22. Mai 2026.

    Zum Call for Participation und Anmeldeformular

    13:00 Uhr      
    Mittagspause

    14.00 Uhr
    Zukunftslabore
    (mit selbstgewählter Kaffeepause)

    (weitere Informationen folgen in Kürze)

    16.00 Uhr
    Einblicke und Ergebnisse aus den Zukunftslaboren

    16:30 Uhr
    Ende der Veranstaltung

     

    (Prorammänderungen bleiben vorbehalten.)

    Anmeldung

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      Call for Participation

      Call for Participation

      zur Fachkonferenz „Bühne frei für die Zukunft: Kulturelle Bildung als berufliches Sprungbrett für  Jugendliche

       

      Die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW und der Deutsche Volkshochschul-Verband laden im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ zu der gemeinsamen Fachkonferenz am 25. Juni 2026 in die Volkshochschule Frankfurt am Main ein. Im Zentrum steht die Frage, wie kulturelle Bildungsangebote Jugendliche am Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium unterstützen können. Die Fachkonferenz richtet sich an Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Schul-, Jugend- und Sozialarbeit sowie kommunalem Bildungsmanagement.

      Auf einem Markt der Möglichkeiten sollen am Vormittag bestehende Bildungsangebote, außerschulische Projekte oder Programme präsentiert werden, die Jugendlichen Zukunftsperspektiven und mögliche Berufswege in der Bildungs-, Kultur- und Kreativbranche aufzeigen. In einem Zeitfenster von 60 Minuten können die Teilnehmer*innen an den Marktständen niedrigschwellig mit den Impulsgeber*innen ins Gespräch kommen. Nachmittags haben sie die Gelegenheit, in verschiedenen Future Labs gemeinsam weiterführende Ideen und Projektformate zu entwickeln.

      Für den Markt der Möglichkeiten suchen wir Kolleg*innen, die ihre Bildungsangebote, Projekte und Programme vorstellen möchten – gern unterstützt durch junge Menschen und erläuternde Materialien. Die Bildungsangebote sollen die Identifizierung eigener Stärken, Interessen und Kompetenzen fördern. Sie können aus folgenden Bereichen sein:

      • Schnupperprojekte in Kultureinrichtungen
      • Einstiegsangebote im Arbeitsfeld Kultur wie Praktika, Freiwilligendienst, FSJ-Kultur
      • Ausbildungs- und Studiengänge in Kultur und Bildung

      Auch kleine Angebote sind willkommen. Auf dem Markt der Möglichkeiten sollen sich möglichst viele unterschiedliche Projekte und Einrichtungen präsentieren, um den Transfer zu fördern.

      Wann?                 Montag, 25. Juni 2026

      Wo?                      Volkshochschule Frankfurt am Main, Sonnemannstraße 13, 60314 Frankfurt a. Main

      Was?                    Markt der Möglichkeiten für ca. 1 Stunde

      Vergütung?        Fahrtkostenübernahme nach Bundesreisekostengesetz ohne Übernachtung

       

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        Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge bis 22. Mai 2026 über das Online-Formular ein.

        Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Es findet eine Auswahl statt. Sie werden bis zum 5. Juni über Ihre Teilnahme informiert.

        Kontakt für Rückfragen:
        Heike Herber-Fries, info@proqua-kms.de

         

        Bewerbungsformular für den Call for Participation

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          Online-Fachkonferenz: Radikal oder normal?

          Jugendmedienarbeit zwischen Distanz und Dialog

           

          Wie sollte man jungen Menschen in Kulturprojekten begegnen, die sich abwertend gegenüber anderen äußern, diskriminierende Sprüche für normal halten oder bewusst provozieren? Wann ist Widerspruch oder vielleicht sogar ein Ausschluss nötig?

          Die Online-Fachkonferenz wirft einen Blick auf unterschiedliche demokratiefeindliche Strömungen. Sie zeigt, wie sich junge Menschen auf der Suche nach Zugehörigkeit und politischer Orientierung mittels emotionaler Ansprache schrittweise radikalisieren. Fallbeispiele verdeutlichen, mit welchen Themen, Symbolen und Strategien die Akteure vorgehen und wie Präventionsstrategien aussehen können. Teilnehmende erhalten dazu Handlungsempfehlungen sowie Hinweise für weitere Unterstützung. Zudem besteht Gelegenheit eigene, anonymisierte Fälle einzubringen, die gemeinsam besprochen werden können.

          Die Veranstaltung findet mit Unterstützung mit der Stiftung Digitale Spielekultur statt. Sie richtet sich an Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Medienbildung, Kinder-, Jugend- und Schulsozialarbeit, Migrant*innenselbst- und Freiwilligenorganisationen, die ihre Handlungssicherheit im Umgang mit antidemokratischen Phänomenen in der Kinder- und Jugendarbeit erhöhen möchten.

           

          Vorläufiger Programmablauf

          9:45 Uhr
          Ankommen und digitales Onboarding

          10:00 Uhr
          Begrüßung

          10:10 Uhr
          Vortrag
          Kinder und Jugendliche als Zielgruppe antidemokratischer Online-Akteure und Aktivitäten

          10:30 Uhr
          Fragen & Austausch

          10:40 Uhr
          Vortrag
          Schützen, Anzeigen, Durchsetzen, Vorsorgen: Medienbildung fördern

          11:00 Uhr
          Pause

          11:10 Uhr
          Projektvorstellungen und Praxisbeispiele

          11:45 Uhr
          Mittagspause

          12:15 Uhr – 13:15 Uhr
          Parallele Themenforen 1-3 

          1. Meme-Propaganda
          2. Kooperatives Spielen in Gruppen: Positives Messenging als demokratieförderliche Praxis
          3. Aufsuchende Jugendarbeit online

          13:15 Uhr
          Abschlussgespräch 
          Demokratische Potenziale und Resilienz im digitalen Raum durch kritische Medienbildung stärken

          13:45 Uhr
          Ende der Veranstaltung

          (Programmänderungen vorbehalten.)

          Anmeldung

            Ja, ich möchte mich hiermit anmelden und akzeptiere die Anmeldehinweise sowie die Datenschutzhinweise.

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            Fachkonferenz Halle: Sinn – Bildung – Wohlbefinden

            Kulturelle Bildung in der Kita

             

            Gemeinsam Neues entdecken, spielerisch lernen und erste Freundschaften schließen: Neben der Familie legt vor allem die Kita das Fundament für das Wohlbefinden und ein gesundes Aufwachsen von Kindern.

            Denn Kinder wollen Welt entdecken und sich dabei selbst kennenlernen. Deshalb sind gestaltete Bildungsprozesse in Kitas besonders wichtig: Sie greifen dieses grundlegende Bedürfnis auf und geben Zeit und Raum dafür. Dafür braucht es ein Verständnis von frühkindlicher Entwicklung, das von Anfang an auch Kulturelle Bildung einschließt.

            Die Fachkonferenz stellt den kulturellen Ansatz in den Mittelpunkt und nimmt Alltagsgestaltung, Bildungspraxis und Wohlbefinden von Kindern in den Blick. Diesen Zusammenhang erarbeiten sich die Teilnehmenden im Wechselspiel von Workshops, konzeptioneller Reflexion und Praxisbeispielen aus der frühkindlichen Kulturellen Bildung.

            Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Assistenzkräfte aus Kultur und Pädagogik und findet in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Ästhetische Bildung im Studiengang Erziehung und Bildung in der Kindheit (EBK) der Alice Salomon Hochschule Berlin statt.

            Das Programm und die Anmeldung werden vor den Sommerferien hier freigeschaltet.

             

             

            Veranstaltungsort:  Franckesche Stiftungen Halle, Franckeplatz 1, Haus 37, 06110 Halle

            Anreise und Barrierefreiheit

            Fachkonferenz Remscheid: Zwei Tage, ein Ziel

            Kulturelle Bildung im Ganztag stärken

             

            Ab 2026 haben Grundschulkinder in Deutschland Anspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung. Die strukturellen Herausforderungen sind groß: Vor allem im Westdeutschland fehlen pädagogische Fachkräfte. Wie gelingt es, unter diesen Bedingungen eine hohe Qualität, gute Kooperationskultur und Mitbestimmung von Kindern im Ganztag zu gewährleisten?

            Die Fachkonferenz gibt einen aktuellen Überblick über den Ausbau des Ganztags und stellt gute Kooperationen zwischen Grundschulen und Kultureinrichtungen vor. Dazu diskutiert sie Gelingensbedingungen, die alle Ebenen der Ganztagsbildung berücksichtigen: Kinder, Akteure aus Schule, Jugendhilfe, Kommunen und Kultureller Bildung ebenso wie Angebote und Aktivitäten im Rahmen der Projektarbeit. Ziel ist die Qualitätsentwicklung eines Ganztags, der das Recht auf bestmögliche Bildung mit Spiel-, Freizeit- und Kulturangeboten vereint.

            Die Veranstaltung findet gemeinsam mit der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW und der Serviceagentur Ganztagsbildung NRW an zwei Tagen statt. Der erste Tag widmet sich mit jungen Menschen und Fachleuten der Good Practice im Ganztag. Am zweiten Tag stehen Austausch und Vernetzung im Fokus. Beide Tage sind einzeln oder zusammen buchbar. Eingeladen sind Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Schulen, Kommunen, der Jugendhilfe und Träger der Ganztagsbetreuung.

            Das Programm und die Anmeldung werden nach den Sommerferien hier freigeschaltet.

             

             

            Veranstaltungsort: Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW, Küppelstein 34, 42857 Remscheid

            Online-Reihe: KI im Einsatz: Kreativ nutzen, kritisch prüfen

            KI im Einsatz: Kreativ nutzen, kritisch prüfen

            Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie fasziniert und verunsichert zugleich. Doch wie gelingt es, KI kreativ zu nutzen und gleichzeitig die Ergebnisse kritisch zu analysieren? Wie unterscheiden wir KI-generierte Inhalte von menschengemachten Werken, und welche rechtlichen Aspekte sind bei der Nutzung zu beachten? Nicht zuletzt: Welche ethischen Fragen stellen sich beim Einsatz von KI in der Kulturellen Bildung?

            Die vierteilige Online-Reihe vermittelt, wie generative KI-Tools kreative Prozesse sinnvoll unterstützen können. Gleichzeitig müssen KI-Ergebnisse immer kritisch hinterfragt werden. Durch die Kenntnis von Chancen und Grenzen verschiedener Tools entwickeln  Teilnehmende Handlungsstrategien für den verantwortungsvollen Umgang mit KI in Projekten mit Kindern und Jugendlichen.

            Die kostenfreien Veranstaltungen richten sich an Fachkräfte aus Kultureller Bildung, offener Kinder- und Jugendarbeit, Schulen und Schulsozialarbeit sowie an alle Interessierten, die KI in pädagogischen oder kulturellen Kontexten einsetzen.

             

            Dokumentation der Online-Module 1-4

             

            1. Bild- und Filmexperimente mit KI

            2. Schreibexperimente mit KI

            3. KI in der Kulturpädagogik: Rechtliche Grundlagen

            4. Spiel gegen die KI: Fake oder Fakt

             

            Online-Fachkonferenz, 22.1.2026: Our Rights. Our Future! Mit Kultureller Bildung Kinderrechte stärken

            Beitragsbild Online-Fachkonferenz Our Rights. Our Future! 22.1.2026
            Sich für ein sicheres und demokratisches Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen einzusetzen, ist angesichts multipler Krisen ein wichtiger Beitrag zur Bildungs- und Generationengerechtigkeit. Eine EU-weite Befragung von über 10.000 Kindern zwischen 11 und 17 Jahren zeigt: Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung, bessere Bildung und mehr Sicherheit im digitalen Raum. Die UN-Kinderrechtskonvention garantiert diese Rechte, doch für viele sind sie noch nicht Realität.

            Die Fachkonferenz sensibilisierte und stärkte für die Kinderechte und Bedürfnisse junger Menschen: das Aufwachsen mit Spiel, Kultur und Medien und ihren Schutz in digitalisierten Lebenswelten. Beiträge aus Theorie und Praxis förderten den gemeinsamen Austausch zu Kinderrechten, Beteiligung, Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung.

            Die Tagung fand mit Unterstützung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis statt und richtete sich an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus Medienbildung, Kultureller Bildung, Jugend- und Freiwilligenarbeit, Migrant*innenselbstorganisationen sowie Schulen und Schulsozialarbeit.

             

            Dokumentation

            Hier finden Sie die ersten Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.


            Impuls I
            Our Rights. Our Future! Mit Kultureller Bildung Kinderrechte stärken in der digitalisierten Welt
            Luise Meergans, Deutsches Kinderhilfswerk

            Impuls II
            Schützen und Befähigen: Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung zusammendenken
            Dr. Sophie Reimers, Aktion Kinder- und Jugenschutz Brandenburg

            Praxisbeispiel 1
            Kinderrechte-Rap: Die Himmelsgötter – Sag Mir Wie
            Markus Gram aka LMNZ

            Praxisbeispiel 2
            Craft4Democracy
            Maxi Blasius und Franz Philipp Dubberke

            Themenforum 1
            Kinderrechte digital leben
            Mandy Wettmarshausen, Der Kinderschutzbund – Landesverband Thüringen

            Themenforum 2
            Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung
            Jule Behr und Marie Kätzlmeier, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

            Themenforum 3
            Digitale Jugendbeteiligung: Meinungsbildung – Mitbestimmung – Mitgestaltung – Selbermachen
            Georg von Rechenberg, Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern

             

            Zum Reinhören: 
            Jugendperspektive auf ein Handy- und Social Media-Verbot

            Fachkonferenz Remscheid, 25.11.2025: Erfolgsgeschichten statt Weltuntergang – Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern

            Eine Internetsuche zum Thema „Klimawandel“ liefert sofort apokalyptische Bilder. Steht das Leben auf der Erde entsprechend vor dem Aus? Müssen wir bald auf andere Planeten ausweichen?  Oder ist alles weniger dramatisch – schließlich gab es extreme Wetterlagen und Klimaschwankungen schon immer?

            Den menschengemachten Klimawandel Kindern und Jugendlichen altersgerecht, verständlich und faktenbasiert zu erklären, ohne Panik zu schüren, ist angesichts medialer Doomsday-Ästhetik eine Herausforderung. Doch wie gelingt das? Welche Positiv-Beispiele können dazu beitragen, notwendige gesellschaftliche Transformationen anzustoßen? Bei dieser Fachveranstaltung lernten die Teilnehmenden verschiedene Praxisbeispiele, Medien und Methoden des positiven Storytellings für Bildungsprojekte zum Klimawandel  kennen und probierten diese selbst aus. Ziel war es, junge Menschen zu ermutigen und ihnen Kompetenzen zu vermitteln, um ihre Zukunft kreativ und nachhaltig handelnd zu gestalten.

            Die Fachkonferenz richtete sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen aus der Kulturellen Bildung, Jugend- und Schulsozialarbeit, Soziokultur, Stadtteilarbeit, Klimabildung, Freiwilligenarbeit, aus Migrant*innen-Selbstorganisationen und kommunalem Bildungsmanagement.

            Dokumentation

            Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien, die Videomitschnitte und den Hörfunk-Mitschnitt des Podiumsgesprächs bei WDR 3 Forum.

            Begrüßung

            Sonja Baumhauer, Direktorin, Akademie der Kulturellen Bildung

            Vortrag
            Klimawandel in der Kunst- und Kulturvermittlung. Bildungsprozesse begleiten, zum Handeln ermutigen 

            Kristine Preuß, Museum Sinclair-Haus, Bad Homburg

             

            Vortrag
            Stark im Wandel: Klima, Kreativität und Resilienz

            Lea Dohm, Autorin, Psychologin, Transformationsberaterin

             

            Praxisbeispiel
            Die Wupper-Tells

            Dipl.- Biol. Anke Kottsieper, Biologische Stadion Mittlere Wupper

             

             

            Praxisbeispiel
            Die MutReiferei – Das KinderMuseum für morgen!

            Fine Haiduck, NaturGut Ophoven – Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt, Leverkusen

             

             

            Podiumsgespräch 

            Das Podiumsgespräch „Culture X Climate: Wege zum Handeln“ im Rahmen der Fachkonferenz wurde für die Hörfunk-Sendung WDR 3 Forum aufgezeichnet. Die Sendung vom 11.01.2026 können Sie hier nachhören:

            Transformationsblues – Ist Klimaschutz anders erzählbar

            Der Klimaschutz und seine Folgen scheinen viele Menschen mehr zu ängstigen als die Klimakatastrophe. Ihre Furcht macht es großen Bevölkerungsgruppen nicht leicht, aktiv Klimaschutz zu betreiben, in Transformationsprozesse einzuwilligen. Sind wir gerade im Transformationsblues? Und lässt sich das vielleicht auch anders bearbeiten? Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern? Wie wirken Kultureinrichtungen und kulturelle Bildung an gesellschaftlicher Entwicklung mit? Hilft „nur“ eine andere Erzählung, oder müssen echte „Benefits“ her?

            Michael Köhler diskutierte darüber mit seinen Gästen:

            • Dr. Uta Atzpodien, Dramaturgin, Transformationsmanagerin Nachhaltige Kultur
            • Marvin Best, Mitglied im Bundesvorstand BUND Jugend
            • Lea Dohm, Autorin, Psychologin, Transformationsberaterin
            • Dr. Vita Zimmermann, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie; Senior Researcherin Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren

             

            Online-Fachkonferenz, 4.12.2025: Kultur ohne Limits. Gemeinsam Barrieren beseitigen

            „Lust auf Theater, Musik, Tanz und kreative Techniken? Braucht ihr Unterstützung? Wer kann helfen?“ Damit junge Menschen mit Behinderungen an inklusiven kulturellen Bildungsangeboten teilhaben können, ist es wichtig, sie selbst zu fragen. Je nach Beeinträchtigung sind Anpassungen am Kulturangebot oder zusätzliche Hilfen nötig. Sehbehinderte, gehörlose oder motorisch eingeschränkte Kinder und Jugendliche benötigen andere Unterstützung als Menschen mit neurodiversen Beeinträchtigungen. Während sich viele die Arbeit in gemischten Gruppen mit Gleichaltrigen wünschen, profitieren andere von geschützten Räumen, kleinen Gruppen oder mehr Betreuung. Daher lohnt es sich, mit der Zielgruppe vertraute Ansprechpersonen, Fachkräfte oder Betroffenenverbände einzubeziehen – für ein gelungenes Kunst- und Kulturerlebnis ohne Limits.

            Die Online-Fachkonferenz präsentiert gute Praxisbeispiele und lädt zum Erfahrungsaustausch ein. Sie  zeigt darüber hinaus, dass inklusive Kulturarbeit frischen Wind in die Institutionen bringt und Räume für Utopien und Teilhabe öffnet. Die Tagung findet mit Unterstützung des Deutschen Bühnenvereins – Bundesverband der Theater und Orchester statt und richtet sich an Kulturvermittelnde, Künstler*innen, Fachkräfte der Jugend-, Sozial- und Wohlfahrtsarbeit sowie Interessierte aus Betroffenenverbänden.

            Dokumentation

            Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

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