Online-Fachkonferenz: Our Rights. Our Future! Mit Kultureller Bildung Kinderrechte stärken

Sich für ein sicheres und demokratisches Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen einzusetzen, ist angesichts multipler Krisen ein wichtiger Beitrag zur Bildungs- und Generationengerechtigkeit. Eine EU-weite Befragung von über 10.000 Kindern zwischen 11 und 17 Jahren zeigt: Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung, bessere Bildung und mehr Sicherheit im digitalen Raum. Die UN-Kinderrechtskonvention garantiert diese Rechte, doch für viele sind sie noch nicht Realität.

Die Fachkonferenz sensibilisiert und stärkt für die Kinderechte und Bedürfnisse junger Menschen: das Aufwachsen mit Spiel, Kultur und Medien und ihren Schutz in digitalisierten Lebenswelten. Beiträge aus Forschung und Praxis fördern den Wissenstransfer zu Kinderrechten, Beteiligung, Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung.

Die Tagung findet mit Unterstützung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis statt und richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus Medienbildung, Kultureller Bildung, Jugend- und Freiwilligenarbeit, Migrant*innenselbstorganisationen sowie Schulen und Schulsozialarbeit.

Flyer ProQua Online-FK 22.1.2026_web

 

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Programm

9:45 Uhr     
Ankommen und Onboarding

10:00 Uhr      
Begrüßung

10:10 Uhr 
Impuls I
Our Rights. Our Future! Mit Kultureller Bildung Kinderrechte stärken in der digitalisierten Welt
Luise Meergans, Deutsches Kinderhilfswerk

10:25 Uhr
Impuls II
Schützen und Befähigen: Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung zusammendenken
Dr. Sophie Reimers, Aktion Kinder- und Jugenschutz Brandenburg

10:45 Uhr   
Fragen und Diskussion

10:55 Uhr
Praxisbeispiele und Projektvorstellungen

  1. Kinderrechte-Rap: Die Himmelsgötter – Sag Mir Wie
    Markus Gram aka LMNZ
  2. Craft4Democracy
    Maxi Blasius und Franz Philipp Dubberke

11:45 Uhr  
Mittagspause

12:15 Uhr
Parallele Breakoutsessions/ Themenforen

  1. Kinderrechte digital leben
    Erfahren Sie, wie sie Kinder befähigen und darin unterstützen, ihre Rechte in digitalen Lebenswelten zu (er-)kennen, wahrzunehmen und sich für diese einzusetzen.
    Mandy Wettmarshausen, Kinderschutzbund Landesverband Thüringen
  2. Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung
    Ohne die Perspektive von jungen Menschen können Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung nicht sinnvoll weiterentwickelt werden. Das Themenforum gibt Einblicke in eine zielgruppengerechte Praxis.
    Julia Behr und Marie Kätzlmeier, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
  3. Digitale Jugendbeteiligung: Meinungsbildung – Mitbestimmung – Mitgestaltung – Selbermachen
    Im Zentrum des gemeinsamen Austauschs steht die Frage, wie die Mittel des digitalen Raums für gute Kinder- und Jugendbeteiligung genutzt werden können.
    Georg von Rechenberg, Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern

13:15 Uhr
Plenumsdiskussion mit Jugendbeteiligung (geplant)
Handyverbot an Schulen und Social Media-Verbot für unter 16-Jährige: Sinnvoll oder Quatsch?

ca. 13:45 Uhr
Ende der Veranstaltung

(Kurzfristige Programmänderungen vorbehalten)

 

Anmeldung

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    Online-Fachkonferenz, 23.01.2025: Fair Culture. Vermittlungsarbeit im globalen Wandel

    Fair Culture. Vermittlungsarbeit im globalen Wandel

     

    Für Schulen und Kulturelle Bildung ist es eine herausfordernde Aufgabe, Kinder und Jugendliche stärker auf Entwicklungsfragen des globalen Miteinanders vorzubereiten und ihnen ein Bewusstsein für die eigene Verantwortung zu vermitteln. Fachkräfte spielen dabei eine entscheidende Rolle als Vermittler*innen kultureller Deutung. Es gilt, das Verständnis für einen ressourcenschonenden Umgang mit der Natur, die Vielfalt der Weltbilder, Religionen und Ästhetiken bei gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung zu fördern.

    Für die Bildungspraxis stellt sich insgesamt die Frage, wie Kulturen global gedacht und vermittelt werden können. Wie kann es gelingen, Unterschiede und verschiedene Sichtweisen als Möglichkeiten zu erkennen? Wie sieht gelungene Vermittlungsarbeit zum Thema globale Vielfalt, Fairness und Chancengleichheit aus? Und schließlich: Wie lässt sich das Erleben von Vielfalt in Kooperationsprojekten verankern?

    Die Fachkonferenz setzte an den Schnittstellen von Kultureller Bildung und Globalem Lernen an. Theoretische und praxisorientierte Einheiten luden zum kollegialen Austausch und Netzwerken ein. Die Veranstaltung fand mit Unterstützung der Alevitischen Gemeinde Deutschland statt.

     

    Dokumentation

    Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

    Video zum Praxisbeispiel
    Naturfilmer- Nachhaltig essen!

    Hermann Böhm, Verein zur Förderung der Medienpädagogik e.V., Neuenkirchen

     

     

    Fachkonferenz Magdeburg, 3.12.2024: Netzwerken in kommunalen Bildungslandschaften

    Und was bringt uns das? Netzwerken in kommunalen Bildungslandschaften

    Kulturelle Bildung sollte auf kommunaler Ebene von Politik und Verwaltung mitgedacht werden. Davon sind die Träger der kulturellen Bildungsangebote überzeugt. Einzelne Kommunen setzen diesen Schwerpunkt bereits in ihrem Bildungsmanagement. Dennoch sind Projekte zur Kulturellen Bildung bisher nur selten in die feste Netzwerkstruktur einer Bildungslandschaft integriert. Viele fragen sich deshalb: Was bringt das Ganze eigentlich?

    Die Fachkonferenz identifizierte Voraussetzungen, die Kulturelle Bildung benötigt, um in kommunalen Strukturen Fuß zu fassen. Ein Fazit war, dass Aufbau und Entwicklung eines vernetzten Bildungssystems vor Ort auf mehreren Ebenen durch kommunale Steuerung geplant und umgesetzt werden sollte. Dafür sind mehrdimensionale, strukturelle Netzwerke nötig, die eine ganzheitliche Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie eine koordinierte Verknüpfung von formalen, non-formalen und informellen Angeboten, auch in den Strukturen des Ganztags ermöglichen sollten.

    Die Tagung lud alle Interessierten aus Kultureller Bildung, kommunalen Verwaltungen, Kitas, Schul-, Sozial- und Jugendarbeit zum Mitdenken und Diskutieren ein und fand mit Unterstützung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) statt.

     

    Dokumentation

    Hier finden Sie Videomitschnitte und Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

    Keynote
    Was bringt uns das? Netzwerken in kommunalen Bildungslandschaften
    aus der Perspektive der Zivilgesellschaft

    Jana Priemer, Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

     

    Im Gespräch
    Mehr kulturelle Bildungsteilhabe durch kommunales Datenmanagement

    Dr. André Förster, Koordinierungsstelle Bildungsmonitoring KOSMO, Trier
    Dominik Eichhorn, Leitung Kooperation und Bildung, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

     

    Ergänzend zum Konferenzgespräch Mehr Bildungsteilhabe durch kommunales Bildungsmanagement finden Sie hier einen Fachbeitrag von Dr. André Förster zur Frage, wie kommunales Bildungsmonitoring zivilgesellschaftliche Akteure der Kulturellen Bildung stärken kann. 

    Aus der Praxis
    Together inclusive – Der Kulturtreff vernetzt ländliche Räume

    Ingeborg Trappe-Butzbach, Stiftung des Beda-Instituts für Europäische Kulturbildung, Bitburg

    Aus der Praxis für die Praxis
    Moabiter Kulturmanege

    Bernd Brunner, Moabiter Ratschlag, Berlin und Thomas Büttner, Bildungsverbund Moabit

     

    Fachkonferenz 7.11.2024, Berlin: Unlocking Potential: Empowerment und Safer Spaces in der Kulturellen Bildung

    Unlocking Potential: Empowerment und Safer Spaces in der Kulturellen Bildung

    „Kultur macht stark“-Projekte sollen von diversitätssensiblen und Empowerment-orientierten Ansätzen geleitet sein. Doch welche Kinder und Jugendlichen sollen davon profitieren? Was bedeutet Empowerment in der konkreten Praxis? Und warum brauchen junge Menschen geschützte Räume (Safer Spaces)?

    Die Fachkonferenz sensibilisierte haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte in Bezug auf eine diskriminierungskritische Haltung und vermittelte erste Interventionskompetenzen bei Rassismus, Sexismus oder Ableismus. Dazu gehört nicht nur der Schutz der jungen Betroffenen vor Diskriminierung und Gewalt. Ebenso wichtig ist es, sichere Räume und empowernde Akzeptanzerfahrungen zu schaffen, beispielsweise durch kulturell-ästhetische Prozesse. So können Vielfalt gefördert und  Heranwachsende unterstützt werden, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen.

    Die Tagung fand mit Unterstützung der Türkischen Gemeinde in Deutschland statt und richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Kitas, Schulen und Schulsozialarbeit, Bildungsmanagement, Jugendzentren, Migrant*innenselbstorganisationen und Freiwilligenarbeit.

     

    Dokumentation

    Hier finden Sie die Videomitschnitte und Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

    Vortrag
    Empowerment als pädagogische Haltung und Prozessgestaltung in der diskriminierungskritischen Kinder- und Jugendarbeit
    Dr. Moris Samen, Ethnologe, Soziologe, Kulturcoach

    Projektvorstellung
    Medienmacher:innen
    Oliver Toktasch, Schauspieler, Theaterpädagoge, Regisseur, Interkulturell Aktiv e.V., Berlin

    Im Gespräch
    Powersharing als machtkritischer Ansatz in der kulturellen Jugendbildung
    Victoria Yasemin Tümiş, Politikwissenschaftlerin und Aktivistin und Jasmin Azar, Türkische Gemeinde in Deutschland

     

    Fachkonferenz 19.09.2024, Leipzig: Treibstoff K: Kulturelle Bildung und Mobilität in ländlichen Räumen

    Treibstoff K: Kulturelle Bildung und Mobilität in ländlichen Räumen

    Überall auf dem Land entstehen neue Kulturangebote, die zu Horizonterweiterung, Kreativitätsgewinnen und Demokratiestärkung  führen. Den kreativen Ideen sind keine Grenzen gesetzt: vom Jugendclub mit Bus-Shuttle über ein neues Zirkuszentrum oder Kinoaufführungen im mobilen KulTourDome.

    Die Fachkonferenz widmete sich der Rolle von Kultur-Mobilität in ländlichen Räumen. Sie präsentierte übertragbare Praxisbeispiele und kreative Lösungskonzepte aus der Kulturellen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Anhand von Vorträgen, Praxisbeispielen und kreativen Ideenlaboren veranschaulichte sie, wie mit unterschiedlichen Konzepten und Kooperationsformen auf Mobilitätsprobleme in ländlichen Räumen reagiert werden kann.

    Die Fachkonferenz fand mit Unterstützung des Fonds Darstellende Künste e. V. statt.

     

    Dokumentation

    Hier finden Sie die Videomitschnitte und Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

    Vortrag
    Orte und Angebote Kultureller Bildung: Treibstoff für räumliche Entwicklungen?
    Heike Gumz, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen

    Projektvorstellung
    Rand in Sicht
    Astrid Rashed, Schauspielerin und Leiterin JugendTheaterClub, Theater am Rand e.V., Oderaue

    Projektvorstellung Zirkus-Theater Kunstlabor „Heimat“
    Diana Mubarakshina, Upsala – Interkultureller Zirkusaustausch für Kinder und Jugendliche e.V., Zeitz

    Projektvorstellung „KulTourDome“
    Dieter Herker, local heroes e.V., Salzwedel

    Der KulTourDome ist ein mobiler, speziell konstruierter, aufblasbarer Veranstaltungsraum, der sich besonders für die Kulturarbeit  in ländlichen Regionen eignet. Er ist einfach transportierbar, ohne baurechtliche Genehmigung, jederzeit an jedem Ort innerhalb einer Stunde aufstellbar und in Betrieb zu nehmen. Der KulTourDome kann sowohl bestuhlt für Poetry Slam, Kino, Theater als auch für Ausstellungen, Musik-Acts oder als Bildungsort für Workshop-Angebote genutzt werden. Mit vielfältigen Farben oder Bildern angestrahlt sind die Projektions-Effekte besonders nachts ein Highlight.

    Die Anschaffung des KulTourDomes wurde gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Der KulTourDome erhielt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den MACHEN!-Award 2020.

     

    Online-Reihe: Digitale Selbstverteidigung: Kinder- und Jugendmedienschutz stärken

    Digitale Selbstverteidigung: Kinder- und Jugendmedienschutz stärken

    Digitale Medien prägen das Leben von Kindern und Jugendlichen. Ihre Freizeitaktivitäten und Lebensräume sind mittlerweile hybrid. Der digitale Raum bietet einerseits Möglichkeiten für Austausch, Kreativität, Spiel und Unterhaltung. Gleichzeitig bergen digitale Medien aber auch Risiken und Einflüsse, die die Entwicklung im Kindes- und Jugendalter beeinträchtigen oder
    gefährden können.

    Die zweiteilige Qualifizierungsreihe informierte darüber, wie Fachkräfte Kindern und Jugendlichen einen altersgerechten und unbeschwerten Umgang mit digitalen und sozialen Medien ermöglichen können. Sie zeigte Strategien im Umgang mit dem Internet auf und wie sich Eingriffe in die Privatsphäre abwehren lassen.

    Die Online-Reihe fand mit Unterstützung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis statt.

    Modul 1
    Neue digitale Trends, neue Gefährdungen: Rechtliche Grundlagen des Kinder- und Jugendmedienschutzes
    Dieses Modul informiert auf Basis rechtlicher Grundlagen über Risiken und Einflüsse jugendgefährdender Medien und Gewaltphänomene, welche die Entwicklung im Kindes- und Jugendalter beeinträchtigen oder gefährden können. Beleuchtet wird der Medienumgang mit Internetplattformen, sozialen Medien und Games. Es wird über zugrunde liegende Schutzbestimmungen sowie Rechtsfolgen bei Verstößen in der Nutzung aufgeklärt. Des Weiteren geht es um die Förderung einer kritischen Medienkompetenz. Was sollten Heranwachsende, Eltern und Fachkräfte wissen, wenn Kinder und Jugendliche Bilder von sich und anderen über ihr Smartphone teilen, per Messengerdienst gemobbt werden mit Cybergrooming konfrontiert werden?

    Referentinnen:
    Sarah Bergholz, Juristin, Fachrichtung Kinder- und Jugendschutzrecht
    Julia Behr, medienpädagogische Referentin, JFF– Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis e.V.

    Modul 2
    Sexualisierte Gewalt im digitalen Raum: Kinder und Jugendliche stärken und schützen
    Dieses Modul erörtert Formen sexualisierter Gewalt im digitalen Raum sowie das Phänomen der Peer-Gewalt. Die Teilnehmenden lernen wichtige Haltungsgrundsätze zur Verankerung von Prävention in der pädagogischen Praxis kennen und erfahren, wie sie Interventionsmaßnahmen ( z.B. eine Meldung an zuständige Stellen) einleiten können.

    Referentin:
    Silke Knabenschuh, Medienpädagogin und Referentin Jugendmedienschutz, Prävention sexualisierte Gewalt

     

     

    Dokumentation

    Hier finden Sie nachstehend die Präsentationen und Handouts zur Online-Reihe.

    Online-Fachkonferenz: Demokratische Kultur: Streiten – Versöhnen – Zusammenleben, 14.05.2024

    Demokratische Kultur: Streiten – Versöhnen – Zusammenleben

    Zurzeit erleben wir auf vielen Ebenen emotionale Auseinandersetzungen über gesellschaftliche Diversität und Meinungsvielfalt. Dabei geht es auch darum, wie wir wertschätzend und respektvoll miteinander umgehen. Dies ist ebenso eine kulturelle Frage. Was braucht es, damit eine Gemeinschaft, bestehend aus Menschen verschiedener Hintergründe, friedlich und konstruktiv zusammenleben kann? Es gibt viele festgefahrene Debatten, aber nur wenige Lösungsansätze sind klar erkennbar.

    Es scheint wichtiger denn je, dass Kinder und Jugendliche lernen, sich zu streiten und wieder zu versöhnen. Denn der konstruktive Umgang mit Konflikten und erfolgreiches Streitschlichten stärken das Zusammenleben. Durch konstruktive Kommunikation, das Verständnis für Bedürfnisse, Ängste und Ansichten anderer, gemeinsame Regeln und nicht zuletzt die erfolgreiche Bewältigung von Meinungsverschiedenheiten eröffnen sich viele Möglichkeiten. Dieser Prozess fördert das Finden einer eigenen Rolle in der Gruppe, gesellschaftliche Inklusion und Verständnis für Demokratie. Dabei muss letztlich deutlich werden, dass es unverhandelbare Grundrechte in unserer Gesellschaft gibt.

    Die Tagung gab einen Überblick über das Handlungsfeld sowie Praxistipps in altersgerechte Methoden von Streitschlichtung, Konfliktlösungsstrategien und das Führen von kontroversen Debatten. Sie fand mit Unterstützung des Deutschen Volkshochschulverbands und Gegen Vergessen – für Demokratie e.V. statt.

     

     

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    Hier finden Sie nachstehend die Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

    Fachkonferenz Kinderschutz: Konzepte für die Kulturelle Bildung, 25.04.2024

    Kinderschutz – Konzepte für die Kulturelle Bildung

    Wie lässt sich der Kinder- und Jugendschutz in lokalen Bildungsbündnissen und „Kultur macht stark“-Projekten verbessern? Die Fachkonferenz gab einen grundlegenden Überblick zu verschiedenen Formen sexualisierter Gewalt. Dies umfasste eine Sensibilisierung für die Thematik sowie die Klärung von Begriffen aus dem Jugendhilfe- und Sexualstrafrecht. Dargestellt und erläutert wurde beispielsweise, welche Strategien Täter*innen wählen und wie Fachkräfte Signale von betroffenen Kindern und Jugendlichen wahrnehmen und einschätzen können.

    Außerdem standen problematische Dynamiken in kulturpädagogischen Zusammenhängen, potenzielle Risiken für Gefährdung und Grundsätze zur Verankerung von Präventionsmaßnahmen im Mittelpunkt. In Workshops und praktischen Übungen arbeiteten die Teilnehmenden an einer angemessenen Haltung zu Themen wie Nähe und Distanz, damit sie in Folge kinderschützende Strukturen in Einrichtungen und „Kultur macht stark“-Bildungsbündnissen entwickeln können. Informiert wurde ferner über Beratungs- und Anlaufstellen vor Ort.

    Die Tagung fand mit Unterstützung der Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik e.V. statt.

     

    Dokumentation

    Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

    Praxisbeispiel
    Erfahrungen aus dem Prozess der Schutzkonzepterstellung
    „Musikschule – ein sicherer Ort“

    Eliana Baruffol Sanchez und Thomas Weber, Westfälische Schule für Musik, Münster

     

    Online-Fachkonferenz, 23.01.2024: ‚Promoting the Diversity of Cultural Expressions‘

    ‚Promoting the Diversity of Cultural Expressions‘
    Multiperspektivische Ansätze (er)kennen und stärken

    Kulturelle Bildung aus einer globalen wie lokalen Perspektive zu verstehen, bedeutet, die Inhalte, Formen und Kontexte von Kunst und Kultur multiperspektivisch zu denken und von den globalen Kulturen zu lernen. Doch wie lässt sich eine Praxis unterstützen, die vielstimmige Bilder und Narrative aus nicht-europäischen Kulturräumen sichtbar macht? Welche vermittelnden Ansätze gibt es und wie lassen sich diese stärken? Das Credo der UNESCO ist in dieser Hinsicht eine Aufforderung zum Handeln: ‚Promoting the diversity of cultural expressions‘.

    Die künstlerisch-kulturpädagogische Praxis bietet zahlreiche Anlässe für eine diversitätssensible, multiperspektivische Bildungsarbeit. Multiprofessionell aufgestellte Teams, Kooperationspartner und Netzwerke können darin unterstützen, westlich geprägte Themen und Sichtweisen rassismus- und machtkritisch zu reflektieren. Im Rahmen kultureller Bildungsprojekte kann zum Beispiel ein initiierter Austausch junger Menschen aus diversen Communities über Themen und Handlungsfelder der UN-Nachhaltigkeitsziele Anlass zu globalen Lernen und Handeln werden. Damit rückt das Ziel näher, der Anerkennung bislang ungehörter Stimmen, Ausdrucksweisen und Werke mehr Sichtbarkeit und Geltung zu verschaffen.

    Die Fachtagung stellte Grundlagen sowie Best-Practice-Beispiele vor und fand mit Unterstützung des Deutschen Museumsbunds statt.

     

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    Hier finden Sie nachstehend Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

    Hybride Fachkonferenz Erfurt, 14.12.2023: Klima.Kunst.Wandel. Nachhaltigkeit kulturell gestalten

    Klima. Kultur. Wandel. Nachhaltigkeit kulturell gestalten – aber wie?

    Kein Zweifel: um der anthropogenen Erderwärmung entgegenzuwirken, bedarf es großer gemeinsamer Anstrengungen. Zu den Herausforderungen einer klimafreundlichen Transformation von Gesellschaft und Kultur zählt es, neue Erzählungen und Bilder für nachhaltige Produktions- und Lebensweisen zu entwickeln. Da Transformationsprozesse keine reine Kopfarbeit sind, sondern Gefühle, ganzheitliches Wahrnehmen und aktives Handeln einschließen, bietet sich hier viel Potenzial für einen Beitrag der Kulturellen Bildung und ihrer Stärken: Freiwilligkeit, das prozessorientierte Lernen mit allen Sinnen und offene Erprobungsräume für kreativ-künstlerische Auseinandersetzungen ohne vorab festgelegte Norm- und Zieldefinitionen.

    Aber wie können wir den Klimakulturwandel effektiv gestalten? Wie lässt sich die komplexe Thematik in die Lebenswelt von jungen Menschen und ihren Familien, in Alltagskultur und Gewohnheiten einbetten? Methodisch stellte die Fachkonferenz Ansätze und Praxisbeispiele des künstlerischen wie prozessorientierten Kulturellen Lernens in den Mittelpunkt.

    Die Fachkonferenz fand mit Unterstützung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. statt.

     

    Dokumentation

    Hier finden Sie nachstehend Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

    Vortragspräsentation
    Musik als künstlerischer Zugang zur Klimakrise (PDF zum Download: unten)
    Dr. Linus Eusterbrock, Department für Kunst und Musik der Universität zu Köln

    Dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gab Dr. Linus Eusterbrock auch ein spannendes Interview und verriet, wie durch Musikklänge die ökologische Krise konkret und sinnlich erfahrbar wird.
    Hier geht es zum Interview auf der Programmseite von „Kultur macht stark“.

    Praxisbeispiel
    „Comic for Future – Erzählungen gestalten“
    Kristin Meyer, Kunstvermittlerin, Zeichnerin und Projektleiterin

    Der Song „Konsum, Konsum“ ist mit den Teilnehmenden im Praxisprojekt „Nachhaltig glücklich“ des lokalen Bildungsbündnisses Kulturhaus Walle Brodelpott, Bremen entstanden. Umgesetzt wurde ein Musiktheaterprojekt, das sich mit Fragen der Nachhaltigkeit/BNE beschäftigte.

    „Konsum, Konsum“, Text und Musik: MarieLaurence Adamowicz /Wir sind Musik

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