Online-Kurs – Schutz, Befähigung, Teilhabe: Indizierung jugendgefährdender Medien

Moderner Kinder- und Jugendmedienschutz für die pädagogische Praxis

Immer früher bestimmen digitale Medien das Leben von Kindern und Jugendlichen. Sie bieten Raum für Austausch, Kreativität, Spiel und Unterhaltung. Gleichzeitig bestehen Risiken und Einflüsse, welche die Entwicklung im Kindes- und Jugendalter beeinträchtigen oder gefährden können. Wie können Kinder und Jugendliche dabei unterstützt werden, digitale Medien altersgerecht und unbeschwert zu nutzen? Wie wirken sich digitale Entwicklungen auf einen modernen Kinder- und Jugendmedienschutz aus? Welche Verantwortung haben Anbieter*innen? Wie können Eltern und Fachkräfte bei ihrem Erziehungsauftrag unterstützt werden? Diese und weitere Fragen können Sie mit Expert*innen der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) und den Teilnehmenden der Veranstaltungsreihe diskutieren.

Thema: Indizierung jugendgefährdender Medien: Welche Medien gelten als kinder- und jugendgefährdend, was sind mögliche Rechtsfolgen?

Das Wort „Indizierung“ hat wohl jeder schon einmal gehört. Trotzdem gibt es in diesem Zusammenhang viele Fragen und Unklarheiten: Was wird überhaupt indiziert, wie läuft eine Indizierung ab und welche Folgen hat dies für das jeweilige Medium? Wer kann einen Antrag auf Indizierung stellen und wer entscheidet dann darüber? Was ist der Unterschied zwischen einem Alterskennzeichen „Ab 18 Jahren“ und einer Indizierung? Und was bedeutet die zunehmend aktive und kreative Nutzung digitaler Medien für den Kinder- und Jugendmedienschutz?

Diese und weitere Fragen werden im Online-Workshop von der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz diskutiert. Dabei wird auch darauf eingegangen, was eine Indizierung für Erziehungsberechtigte und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bedeutet. Der Workshop beginnt mit einem einführenden Vortrag. Die Teilnehmenden haben zudem die Möglichkeit, die Herausforderungen eines Indizierungsverfahrens an Beispielen selbst zu erleben und in Kleingruppen zu besprechen. Selbstverständlich gibt es auch Raum für Fragen und Diskussion.

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung über die Homepage der Akademie der Kulturellen Bildung ist erforderlich.

Hinweis

Die kostenfreien Online-Veranstaltungen bauen nicht aufeinander auf und können unabhängig voneinander besucht werden. Die Dozent*innen sowie weitere Details zu Ablauf und Inhalt werden vorab bekanntgegeben. Jede Veranstaltung beginnt mit einem einführenden Vortrag durch Expert*innen der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ).

Weitere Termine

Di 2.6.2026 (17 – 18:30 Uhr)
Neue digitale Trends, neue Gefährdungen: Rechtliche Grundlagen des Kinder- und Jugendmedienschutzes

Di 15.9.2026 (17 – 18:30 Uhr)
Radikal online: Kinder und Jugendliche als Zielgruppe extremistischer Online-Aktivitäten

Di 1.12.2026 (17 – 18:30 Uhr)
Pornografie, Cybergrooming, Sexting: Abgrenzung, Rechtslage und Konsequenzen für die Kinder- und Jugendarbeit

Hinweis

Die kostenfreien Online-Veranstaltungen bauen nicht aufeinander auf und können unabhängig voneinander besucht werden. Die Dozent*innen sowie weitere Details zu Ablauf und Inhalt werden vorab bekanntgegeben. Jede Veranstaltung beginnt mit einem einführenden Vortrag durch Expert*innen der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ).

Online-Fachkonferenz, 22.1.2026: Our Rights. Our Future! Mit Kultureller Bildung Kinderrechte stärken

Beitragsbild Online-Fachkonferenz Our Rights. Our Future! 22.1.2026
Sich für ein sicheres und demokratisches Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen einzusetzen, ist angesichts multipler Krisen ein wichtiger Beitrag zur Bildungs- und Generationengerechtigkeit. Eine EU-weite Befragung von über 10.000 Kindern zwischen 11 und 17 Jahren zeigt: Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung, bessere Bildung und mehr Sicherheit im digitalen Raum. Die UN-Kinderrechtskonvention garantiert diese Rechte, doch für viele sind sie noch nicht Realität.

Die Fachkonferenz sensibilisierte und stärkte für die Kinderechte und Bedürfnisse junger Menschen: das Aufwachsen mit Spiel, Kultur und Medien und ihren Schutz in digitalisierten Lebenswelten. Beiträge aus Theorie und Praxis förderten den gemeinsamen Austausch zu Kinderrechten, Beteiligung, Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung.

Die Tagung fand mit Unterstützung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis statt und richtete sich an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus Medienbildung, Kultureller Bildung, Jugend- und Freiwilligenarbeit, Migrant*innenselbstorganisationen sowie Schulen und Schulsozialarbeit.

 

Dokumentation

Hier finden Sie die ersten Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.


Impuls I
Our Rights. Our Future! Mit Kultureller Bildung Kinderrechte stärken in der digitalisierten Welt
Luise Meergans, Deutsches Kinderhilfswerk

Impuls II
Schützen und Befähigen: Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung zusammendenken
Dr. Sophie Reimers, Aktion Kinder- und Jugenschutz Brandenburg

Praxisbeispiel 1
Kinderrechte-Rap: Die Himmelsgötter – Sag Mir Wie
Markus Gram aka LMNZ

Praxisbeispiel 2
Craft4Democracy
Maxi Blasius und Franz Philipp Dubberke

Themenforum 2
Jugendmedienschutz und Medienkompetenzförderung
Jule Behr und Marie Kätzlmeier, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

Zum Reinhören: 
Jugendperspektive auf ein Handy- und Social Media-Verbot

Fachkonferenz Remscheid, 25.11.2025: Erfolgsgeschichten statt Weltuntergang – Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern

Eine Internetsuche zum Thema „Klimawandel“ liefert sofort apokalyptische Bilder. Steht das Leben auf der Erde entsprechend vor dem Aus? Müssen wir bald auf andere Planeten ausweichen?  Oder ist alles weniger dramatisch – schließlich gab es extreme Wetterlagen und Klimaschwankungen schon immer?

Den menschengemachten Klimawandel Kindern und Jugendlichen altersgerecht, verständlich und faktenbasiert zu erklären, ohne Panik zu schüren, ist angesichts medialer Doomsday-Ästhetik eine Herausforderung. Doch wie gelingt das? Welche Positiv-Beispiele können dazu beitragen, notwendige gesellschaftliche Transformationen anzustoßen? Bei dieser Fachveranstaltung lernten die Teilnehmenden verschiedene Praxisbeispiele, Medien und Methoden des positiven Storytellings für Bildungsprojekte zum Klimawandel  kennen und probierten diese selbst aus. Ziel war es, junge Menschen zu ermutigen und ihnen Kompetenzen zu vermitteln, um ihre Zukunft kreativ und nachhaltig handelnd zu gestalten.

Die Fachkonferenz richtete sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen aus der Kulturellen Bildung, Jugend- und Schulsozialarbeit, Soziokultur, Stadtteilarbeit, Klimabildung, Freiwilligenarbeit, aus Migrant*innen-Selbstorganisationen und kommunalem Bildungsmanagement.

Dokumentation

Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien, die Videomitschnitte und den Hörfunk-Mitschnitt des Podiumsgesprächs bei WDR 3 Forum.

Begrüßung

Sonja Baumhauer, Direktorin, Akademie der Kulturellen Bildung

Vortrag
Klimawandel in der Kunst- und Kulturvermittlung. Bildungsprozesse begleiten, zum Handeln ermutigen 

Kristine Preuß, Museum Sinclair-Haus, Bad Homburg

 

Vortrag
Stark im Wandel: Klima, Kreativität und Resilienz

Lea Dohm, Autorin, Psychologin, Transformationsberaterin

 

Praxisbeispiel
Die Wupper-Tells

Dipl.- Biol. Anke Kottsieper, Biologische Stadion Mittlere Wupper

 

 

Praxisbeispiel
Die MutReiferei – Das KinderMuseum für morgen!

Fine Haiduck, NaturGut Ophoven – Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt, Leverkusen

 

 

Podiumsgespräch 

Das Podiumsgespräch „Culture X Climate: Wege zum Handeln“ im Rahmen der Fachkonferenz wurde für die Hörfunk-Sendung WDR 3 Forum aufgezeichnet. Die Sendung vom 11.01.2026 können Sie hier nachhören:

Transformationsblues – Ist Klimaschutz anders erzählbar

Der Klimaschutz und seine Folgen scheinen viele Menschen mehr zu ängstigen als die Klimakatastrophe. Ihre Furcht macht es großen Bevölkerungsgruppen nicht leicht, aktiv Klimaschutz zu betreiben, in Transformationsprozesse einzuwilligen. Sind wir gerade im Transformationsblues? Und lässt sich das vielleicht auch anders bearbeiten? Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern? Wie wirken Kultureinrichtungen und kulturelle Bildung an gesellschaftlicher Entwicklung mit? Hilft „nur“ eine andere Erzählung, oder müssen echte „Benefits“ her?

Michael Köhler diskutierte darüber mit seinen Gästen:

  • Dr. Uta Atzpodien, Dramaturgin, Transformationsmanagerin Nachhaltige Kultur
  • Marvin Best, Mitglied im Bundesvorstand BUND Jugend
  • Lea Dohm, Autorin, Psychologin, Transformationsberaterin
  • Dr. Vita Zimmermann, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie; Senior Researcherin Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren

 

Online-Fachkonferenz, 4.12.2025: Kultur ohne Limits. Gemeinsam Barrieren beseitigen

„Lust auf Theater, Musik, Tanz und kreative Techniken? Braucht ihr Unterstützung? Wer kann helfen?“ Damit junge Menschen mit Behinderungen an inklusiven kulturellen Bildungsangeboten teilhaben können, ist es wichtig, sie selbst zu fragen. Je nach Beeinträchtigung sind Anpassungen am Kulturangebot oder zusätzliche Hilfen nötig. Sehbehinderte, gehörlose oder motorisch eingeschränkte Kinder und Jugendliche benötigen andere Unterstützung als Menschen mit neurodiversen Beeinträchtigungen. Während sich viele die Arbeit in gemischten Gruppen mit Gleichaltrigen wünschen, profitieren andere von geschützten Räumen, kleinen Gruppen oder mehr Betreuung. Daher lohnt es sich, mit der Zielgruppe vertraute Ansprechpersonen, Fachkräfte oder Betroffenenverbände einzubeziehen – für ein gelungenes Kunst- und Kulturerlebnis ohne Limits.

Die Online-Fachkonferenz präsentiert gute Praxisbeispiele und lädt zum Erfahrungsaustausch ein. Sie  zeigt darüber hinaus, dass inklusive Kulturarbeit frischen Wind in die Institutionen bringt und Räume für Utopien und Teilhabe öffnet. Die Tagung findet mit Unterstützung des Deutschen Bühnenvereins – Bundesverband der Theater und Orchester statt und richtet sich an Kulturvermittelnde, Künstler*innen, Fachkräfte der Jugend-, Sozial- und Wohlfahrtsarbeit sowie Interessierte aus Betroffenenverbänden.

Dokumentation

Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien zur Fachkonferenz.

11.11.2025 – Fachkonferenz in Remscheid: Erfolgsgeschichten statt Weltuntergang – Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern

Der Klimawandel ist Realität, doch das Reden darüber muss nicht apokalyptisch klingen. Unter dem Titel „Erfolgsgeschichten statt Weltuntergang: Mit positivem Storytelling den Klimawandel meistern“ lädt die Akademie der Kulturellen Bildung am 25. November 2025 zu einer Fachkonferenz in Remscheid ein. Die Veranstaltung wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen der Programmbegleitenden Qualitätsentwicklung PROQUA bei „Kultur macht stark“ gefördert…

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Fachkonferenz Dresden, 23.9.2025: Mapping Identities: Persönlichkeitsentwicklung mit Kultureller Bildung

Mapping Identities: Persönlichkeitsentwicklung mit Kultureller Bildung

 

Wer bin ich – und wer will ich sein? Diese Fragen prägen die Identitätsfindung und Entwicklung junger Menschen. Während immer mehr Menschen ihre sexuelle und geschlechtliche Identität offen leben und die Akzeptanz dafür wächst, nehmen auch Hassverbrechen mit Bezug zur sexuellen Orientierung zu. Trotz wachsender Sensibilität gibt es im kulturpädagogischen Bereich großen Weiterbildungsbedarf, um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt besser zu vermitteln und betroffene Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Die Kulturelle Bildung bietet mit Freiwilligkeit, Prozessorientierung und Fehlerfreundlichkeit wertvolle Methoden, um unterschiedliche Identitäten spielerisch zu erkunden.

Die Veranstaltung vermittelte Grundlagen zur geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt in der Jugendarbeit und sensibilisierte zu geschlechtsbezogenen Diskriminierungsformen, um die Handlungssicherheit im respektvollen Umgang mit queeren Jugendlichen zu fördern. Neben praktischen Methoden für die Projektarbeit und bot sie Raum für kollegialen Austausch im geschützten Rahmen für Fachkräfte aus Kultureller Bildung, Jugendarbeit, Schulen und Schulsozialarbeit, Migrant*innenselbstorganisationen, Selbsthilfegruppen, und Freiwilligenarbeit.

Die Fachkonferenz wurde unterstützt durch das Paritätische Bildungswerk Bundesverband sowie das Deutsche Hygiene-Museum Dresden.

Veranstaltung teilen

 

Weiterführende Links

Neuerscheinung

Folke Brodersen und Simon Merz (Hg.): Handbuch Queere Jugendarbeit

Wie sieht Jugendarbeit aus, die queere Lebensrealitäten konsequent ins Zentrum stellt? Das umfassende Handbuch versammelt erstmals das Know-how, die Erfahrungen und die Visionen von fast sechzig Expert*innen aus Forschung, Praxis und Aktivismus sowie die junger queerer Menschen selbst. Herausgegeben von Folke Brodersen und Simon Merz zeigt das Buch praxisnah und fundiert, wie vielschichtig und professionell queere Jugendarbeit heute gelebt wird – und warum sie unverzichtbar ist.

 

Online-Tool #1coolermove

Das Online-Tool #1coolermove zur Antidiskriminierungsarbeit mit Jugendlichen, welches in seiner Neuaufstellung durch das Paritätische Bildungswerk Bundesverband getragen wird.

#1coolermove soll ermutigen, auf das eigene „komische Gefühl“ zu vertrauen und zu reagieren, bevor eine Situation wirklich blöd wird. Sexuelle Übergriffe, Gewalt und Diskriminierungen gegenüber Frauen, LSBTIQ+-Menschen, Menschen mit Migrationserfahrungen, Menschen mit Behinderungen oder anderen Personen die als „anders“ markiert werden, kommen tagtäglich und überall vor. Ob in öffentlichen Verkehrsmitteln, der Schule oder an der Arbeitsstelle, im öffentlichen Raum oder bei der Familienfeier.

Gemeinsam ist dieser Art von Übergriffen, dass andere Menschen etwas davon mitbekommen, sich aber nicht aktiv einmischen. Jugendliche sollen ermutigt werden, dieses Gefühl erst zu nehmen, hinzugucken oder hinzuhören und zu handeln. Gemeinsam sollen Situationen besprochen und Handlungsalternativen entwickelt werden. Zivilcourage und solidarisches Handeln sollen als „coolermove“ verstanden werden.

Dokumentation

Hier finden Sie die ersten Dokumentationsmaterialien und Videomitschnitte zur Fachkonferenz.

Begrüßung

Dr. Carola Rupprecht, Deutsches Hygiene-Museum, Dresden
Heike Herber-Fries, Akademie der Kulturellen Bildung, Remscheid

 

 

 

Vortrag
Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Arbeit mit Jugendlichen. Handlungsperspektiven für die Kulturelle Bildung

Dr. Folke Brodersen, Centre for Diversity, Media and Law, Justus-Liebig-Universität, Gießen

 

 

Vortrag
Jung und queer: aufklären, schützen, Selbstbestimmung fördern

Lea Lochau, Amadeu Antonio Stiftung, Berlin

 

 

Praxisbeispiel
Wer bist ich?

Pave Heinrich und Laura Nilges, Zirkomania e.V., Leipzig

 

                              

Praxisbeispiel
All you need is love …

Liam Rogall, Gerede e.V., Dresden

 

 

Fachkonferenz Hamburg, 8.9.2025: Fühlen, Fördern, Verstehen: Emotionen in der frühkindlichen Bildung

Fühlen, Fördern, Verstehen:
Emotionen in der frühkindlichen Kulturellen Bildung

Emotionen als Thema und Kompetenzfeld sollten in Kitas eine größere Rolle spielen. Doch frühpädagogische Fachkräfte arbeiten bislang nur selten dazu. Dabei lassen sich mit Methoden der Kulturellen Bildung die sozio-emotionale Entwicklung fördern und spielerisch zentrale Fragen klären: Was sind Gefühle? Wie erkennt man sie? Wann treten welche Gefühle auf, und wie gehe ich damit um – bei mir und anderen?

Die Fachkonferenz vermittelte praxisnahe Methoden aus der Kulturellen Bildung, die Kinder darin fördern, sich über Mimik, Gestik, Sprache oder Kunst auszudrücken und Emotionen bei anderen besser zu verstehen. Künstlerische Ergebnisse wie Fotos, Bilder oder Theaterstücke machen diese sozio-emotionale Entwicklung sichtbar und bieten Anknüpfungspunkte für gezielte Gespräche – im Team, mit Eltern, Trägern oder Fachkräften.

Die Veranstaltung richtete sich an kunst- und kulturpädagogische Vermittler*innen, die in Kitas arbeiten (wollen) sowie an Assistenz- und Fachkräfte aus Kitas und der frühkindlichen Bildung. Sie fand mit Unterstützung des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler sowie des Altonaer Museums – Stiftung Historische Museen Hamburg statt.

Veranstaltung teilen

 

Dokumentation

Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien und Videomitschnitte zur Fachkonferenz.

Vortrag
Fühlen, Fördern, Verstehen. Potenziale Kultureller Bildung für die sozio-emotionale Entwicklung von Kita-Kindern

Prof. Dr. phil. Michael Obermaier, Dipl.-Päd.-Univ. und Laura Schurff, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

 

 

Praxisbeispiel
Kunst ist meine Sprache

Katharina Holstein-Sturm, Bildende Künstlerin, Hamburg

 

 

Praxisbeispiel
Die Wunderkammer im Altonaer Museum: Eine Einladung zum Staunen…

Dr. Kristina Calvert, Konzeptentwicklung Kulturelle Bildung, Gabriele Fink Stiftung, Hamburg

 

Online-Reihe: Kunst X Algorithmen: KI als kreatives Tool in der Kulturellen Bildung

Kunst X Algorithmen: KI als kreatives Tool in der Kulturellen Bildung

 

Kreativ, zeitsparend oder gefährlich? Wie kann Kulturelle Bildung Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, ohne kreative Entscheidungen aus der Hand zu geben – sei es für große oder kleine Kulturschaffende? In dieser dreiteiligen Online-Reihe konnten Fachkräfte und Interessierte aus Kultureller Bildung, Kitas, Schulen und Ganztagsbetreuung mit unterschiedlichen Anwendungen zu künstlerischen Themen experimentieren. Sie erkundeten, wo KI-Tools den kreativen Prozess sinnvoll unterstützen und wo ihre Grenzen liegen. Die Module konnten unabhängig voneinander besucht werden. Es waren keine Vorkenntnisse erforderlich.

Dokumentation teilen

 

Modul 1
Schreibexperimente mit KI
Texten und texten lassen

Referent: Sascha Pranschke, Fachbereichsleitung Literatur und Sprache, Akademie der Kulturellen Bildung

Modul 2
Kreatives Arbeiten mit Bild-KI – Von der Idee zum bewegten Bild

Referentin: Andrea Rings, Autorin, Kreativ-Coach, TÜV-zertifizierte AI-Trainerin

Modul 3
Rechtsfragen: Was ist erlaubt beim Einsatz von KI als kreatives Tool?

Referent: Arne Björn Segler, Rechtsanwalt

Fachkonferenz München, 20.5.2025: Spielend Demokratie lernen

Spielend Demokratie lernen: Empowerment in der Kulturellen Bildung

Demokratie entsteht nicht von selbst – sie muss gelernt und erlebt werden. Doch wie können Kinder und Jugendliche spielerisch ein demokratisches Miteinander kennenlernen und gestalten? Und wie können sie dabei altersgerecht Verantwortung übernehmen? Die Fachkonferenz beleuchtete am Beispiel von Kinderspielstädten, wie junge Bürger*innen Partizipationsorte in der Bildungslandschaft gemeinschaftlich erleben und aktiv mitgestalten können.

In den Kinderspielstädten gibt es ein Rathaus mit gewählter Regierung, Geschäfte, Kultureinrichtungen und eine eigene Währung. Nach den Wahlen nehmen die Bürger*innen verschiedene Rollen ein, verdienen „Geld“, verwalten es bei der Bank und bringen es wieder in Umlauf. Märkte und Stadtfeste sorgen für ein lebendiges Stadtleben mit bunten Darbietungen und Verkaufsständen.

Die Veranstaltung fand mit Unterstützung von Spielmobile e.V. statt und bot viele praxisnahe Impulse zur Organisation und Planung von Kinderspielstädte sowie Raum für den gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

 

Dokumentation

Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien und die Videos zur Fachkonferenz.

Einblicke in die Spielstadt Mini-München

Trailer kidstown Sömmerda

 

Einblicke in kidstown Sömmerda

Die Kinderstadt kidstown liegt im ländlichen Raum Thüringens und wird organisiert vom ASB-Kreisverband Sömmerda. Die Kinderstadt wird in der kommenden Ausgabe durch den Programmpartner Spielmobile e. V. bei „Kultur macht stark“ gefördert.

 

 

 

Fachkonferenz Weimar, 7.5.2025: Fakten statt Fakes: Medien- und Demokratiekompetenz stärken

Fakten statt Fakes: Medien- und Demokratiekompetenz stärken

„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…?“ Früher ein Sprichwort, heute ein Problem: Falschinformationen dienen oft strategischen, meist antidemokratischen Zielen. Dahinter stehen Personen oder Gruppen, die unsere Meinung und unser Verhalten zu ihrem Vorteil oder zum Schaden anderer beeinflussen wollen. Digitale und soziale Medien prägen nicht nur den öffentlichen Diskurs, sondern auch politische Debatten. Besonders bei komplexen und kontroversen Themen wirken scheinbar oder verfälscht einfache Erklärungen verlockend – sie können sich online rasant verbreiten. Auch Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Doch wie können Fachkräfte praktisch reagieren, wenn junge Menschen Falschaussagen übernehmen oder unwissentlich verbreiten?

Die Fachkonferenz beleuchtete aktuelle Entwicklungen des Medien- und Demokratiehandelns sowie Mechanismen von Desinformationen. Praktische Impulse aus der kritischen Medienbildung und Kommunikationstrainings erweiterten das Methodenrepertoire und stärkten für eine demokratiefördernde Bildungsarbeit mit jungen Menschen.

Die Veranstaltung fand mit Unterstützung des Deutschen Volkshochschul-Verbands statt.

 

Dokumentation

Hier finden Sie die Dokumentationsmaterialien und Videomitschnitte zur Fachkonferenz.

Keynote
Demokratische Perspektiven?! Herausforderungen und Potenziale für Bildung und Beteiligung junger Menschen

Dr. Johannes Kiess, Else-Frenkel-Brunswik-Institut für Demokratieforschung in Sachsen an der Universität Leipzig

 

Vortrag
Informiert, kompetent, demokratisch? Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen
verstehen und stärken

Lisa Mutschke, JFF- Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

 

Aus der Praxis für die Praxis
Die DVV-Modulbox „Auf Hate Speech und Fake News reagieren“

Michael Kempmann, Deutscher Volkshochschulverband

 

Praxisbeispiel
Medienbildung durch hybride Kunstobjekte

Alexander Cernyh, Kolorit e. V., Chemnitz

 

Praxisbeispiel
Mein Quartier, meine News: Und was hat das mit mir zu tun?

Marius Dähne & Julia Henschler, VHS Leipzig

 

Podiumsgespräch
Potenziale Kultureller Bildung für Medien- und Demokratiekompetenz

Gäste:
Kirsten Münch, Bundeszentrale für politische Bildung, Gera
Pamela Castillo Feuchtmann, Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora,
Dr. Christoph Mauny, Weimarer Mal- und Zeichenschule e. V.
Moderation: Heike Herber-Fries, Akademie der Kulturellen Bildung & Michael Kempmann, Deutscher Volkshochschulverband

 

Datenschutzübersicht

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung auf unserer Website zu bieten. Sie erfahren mehr darüber, welche Cookies wir verwenden auf der Seite zum Datenschutz.