Online-Fachkonferenz, 17.03.2021: … und dann kam Corona. Vom Umgang mit Krisen in der Kulturellen Bildung

Zuletzt bearbeitet: 6. April 2021

… und dann kam Corona. Vom Umgang mit Krisen in der Kulturellen Bildung

Innovative und wirksame Projekte Kultureller Bildung auf den Weg zu bringen, bedeutet für Verantwortliche vorab viel Planungsarbeit, Absprachen und den Einsatz verschiedenster Ressourcen. Unvorhersehbare Ereignisse und Einschnitte können – wie zuletzt – in große Krisen münden, die unsere Gesellschaft und die Rahmenbedingungen unserer Arbeit dauerhaft verändern. Diese Krisen stellen viele Einrichtungen vor zumeist schwierige Entscheidungen und Fragen: Wie müssen Einrichtungen und Träger sich und ihre Angebote aufstellen, um Kindern und Jugendlichen weiter Zugänge zu ermöglichen und sie gerade in und für Krisen zu stärken? Wie gelingt es, die Anliegen, Interessen und Bedürfnisse der jungen Menschen hör- und sichtbar zu machen? Welche Kompetenzen und Ressourcen benötigen Projektkoordinator*innen und -verantwortliche, um mit den Herausforderungen umzugehen? Welche kreativen Lösungen lassen sich entwickeln, um in Krisen unterschiedliche Ressourcen in trägerübergreifenden Kooperationen zusammenzubringen?

Im Rahmen der Fachkonferenz untersuchten rund 160 Teilnehmende im gemeinsamen Austausch mit Wissenschaft und Praxis, was uns die Corona-Krise lehrt und welche Handlungsansätze mit Blick auf künftige Herausforderungen übertragbar sind oder erst noch entwickelt und erprobt werden müssen. Welche Strategien haben sich beispielsweise bewährt, um mit den jungen Teilnehmenden in Kontakt zu bleiben, die Arbeit zu beginnen oder fortzusetzen? Wie digital sollte die Projektarbeit in Zukunft gestaltet sein oder bleiben?

Die Online-Veranstaltung richtete sich an alle Akteure und Interessierten in der Kulturellen Bildung und fand mit Unterstützung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung statt.

Dokumentation
Die Vorträge und Materialien der Referent*innen der Fachkonferenz finden Sie in den untenstehenden Dateien zum kostenfreien Download.

Zum Weiterlesen
Eine aktuelle Studie von Jugendforscher*innen der Universitäten Hildesheim und Frankfurt am Main legt, unter Mitwirkung unserer Referentin Lea Heyer, vertiefende Ergebnisse über die Erfahrungen, Sorgen und Bedarfe von jungen Menschen in der Corona-Pandemie vor. Mit zwei Online-Befragungen zu Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen (JuCo I und JuCo II) im April/Mai und im November 2020 haben die Forschenden junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren befragt. Die neue Publikation ist hier erhältlich.
Die Forschenden von Zivilgesellschaft in Zahlen ZiviZ befragen in regelmäßigen Abständen Führungskräfte von Verbänden, Infrastruktureinrichtungen sowie Organisationen der Zivilgesellschaft zur Situation und zum Engagement von Vereinen und anderen Organisationen während der Corona-Pandemie. Die Ergebnisse der Panel-Befragung sind in Berichten und Kurzanalysen veröffentlicht. Die Publikationen stehen kostenfrei hier zur Verfügung.
Tags: