Fachkonferenz Berlin, 02.12.2019: Kulturelle Bildung in postdigitalen Erlebniswelten

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Fachkonferenz Berlin

02.12.2019

Kulturelle Bildung in postdigitalen Erlebniswelten

Analoge und digitale Kulturrezeption und -produktion durchdringen sich in zeitgenössischen Jugendkulturen immer stärker. Kinder und Jugendliche als Digital Natives unterscheiden heute im Gegensatz zu älteren Erwachsenengenerationen als Digital Immigrants nicht mehr zwischen digitalen und analogen Erfahrungen, zwischen virtuellen und reellen Welten. Sie übertragen, mischen und arrangieren Figuren, Formen oder Geschichten vom Analogen ins Digitale und umgekehrt. Dies gilt z.B. für Computerrollenspiele, Escape Rooms oder E-Sport-Turniere. Auch befördern smarte digitale Tools künstlerische Gestaltungsprozesse, ohne analoge „handwerkliche“ Technik wie Malen, Zeichnen oder das Spielen eines Musikinstruments erlernen zu müssen.

Die Fachkonferenz untersuchte, welche Potenziale diese neuen Erlebnis- und Erfahrungswelten für Persönlichkeitsentwicklung und Gemeinschaftssinn haben und was dies zukünftig für Konzepte, Räume und Vermittlungsansätze bedeutet. Wie kann Kulturelle Bildung die digitale Teilhabe junger Menschen aktiv fördern? Und welche Chancen bieten Digitalisierung und Selbstaneignung für unsere Gesellschaft?

Die Teilnehmenden erprobten und reflektierten im transdisziplinären Austausch den Einsatz von verschränkten postdigitalen Gestaltungs- und Projektansätzen für die Kulturelle Bildung. Die Fachkonferenz fand mit Unterstützung der Stiftung Digitale Chancen statt.

Fachkonferenz Remscheid, 20.10.2019: LGBTIQ… Über Geschlechteridentitäten in der Kulturellen Bildung

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Fachkonferenz Remscheid

29.10.2019

LGBITQ… Über Geschlechteridentitäten in der Kulturellen Bildung

Die Bildung sexueller Identität ist von herausragender Bedeutung für die Jugendphase und kulturell stark codiert. Dieses spezifische Werden der Heranwachsenden wahrzunehmen und anzuerkennen ist für die Kulturelle Bildung ein weithin offenes Feld. Einerseits ist es wichtig, das Bedürfnis der Kinder und Jugendlichen nach Eindeutigkeit und Positionierung ernst zu nehmen und Gelegenheit für die eigene Verortung und Inszenierung zu geben. Andererseits sollten aber auch ästhetisch‐kulturelle Experimentierräume für Uneindeutigkeiten und Überkreuzungen geschaffen werden. Kulturelle Bildung bietet den Raum, essenzialisierende Zuschreibungen und dominante Rollenbilder zu hinterfragen und Klischees in der ästhetisch‐künstlerischen Praxis zu brechen.

Aus einer diversitätsbewussten Perspektive untersuchte die Fachkonferenz in Vorträgen und Austauschformaten das Handlungsfeld einer geschlechtersensiblen Kulturellen Bildungsarbeit. Die Tagung richtete sich an alle Interessierten, Studierende, Fachkräfte und Multiplikator*innen der Kulturellen Bildung, Jugend- und Sozialarbeit.

 

Dokumentation:

Fachkonferenz Essen, 17.10.2019: Soziale Choreografien. Community Dance als neue Methode der Jugendkulturarbeit

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Fachkonferenz Essen

17.10.2019

Soziale Choreografien. Community Dance als neue Methode der Jugendkulturarbeit

Tanz findet überall statt: auf Plätzen, in Clubs, auf Bühnen, in Schulen und Kitas, bei Familienfesten und vielen anderen Aktivitäten des sozialen Miteinanders. An all diesen Orten und unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten entwickeln sich soziale Choreografien, die kollektive Momente herstellen und Gemeinschaft festigen. Community Dance nutzt dieses Potential, verbindet künstlerische mit sozialer Praxis und ermöglicht gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe am und durch Tanz. In dieser Vielschichtigkeit leistet der  Community Dance als künstlerische Methode und als Möglichkeit des Empowerments einen wertvollen Beitrag innerhalb der Kinder- und Jugendkulturarbeit .

Die Fachkonferenz diskutierte anhand von Vorträgen, Praxisbeispielen und Workshops zielgruppenspezifische Voraussetzungen und Gelingensbedingungen für die kulturelle Bildungspraxis. Sie fand statt mit Unterstützung von Aktion Tanz – Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft.

Dokumentation:

Fachkonferenz Leipzig, 24.09.2019: Partizipation und Projektplanung – ein Widerspruch? Offene Gestaltungsräumen in Projekten Kultureller Bildung

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Fachkonferenz Leipzig

24.09.2019

Partizipation und Projektplanung – ein Widerspruch? Offene Gestaltungsräume in Projekten Kultureller Bildung

Offene und freiwillige Angebote Kultureller Bildung können bei Kindern und Jugendlichen abseits von schulischen Leistungszwängen bisher verborgene Interessen und Talente fördern, Chancen eröffnen sowie Erfahrungen von Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit ermöglichen. Die große Unterschiedlichkeit der jungen Teilnehmenden und ihrer Lebenssituationen stellen jedoch für die Projektarbeit der beteiligten Akteur*innen in den unterschiedlichen Praxisfeldern der Kulturellen Bildung oft eine besondere Herausforderung an eine qualitätvolle Umsetzung dar.

Dies gilt umso mehr, wenn die Projektteams die Angebote als offene und partizipative Gestaltungsräume verstehen, in denen alle Beteiligten Inhalte und Zielsetzungen kollaborativ  aushandeln. Eine stärkere Beteiligung und nachhaltig wirkende Selbstermächtigung von Kindern und Jugendlichen vollzieht sich stufenweise. Sie geht mit einer zwar selbstgewählten, aber letztlich unbedingt notwendigen Teilgabe von Handlungs- und Deutungshoheit der involvierten Fachkräfte einher. Mit dem Thema der Mit- und Selbstbestimmung sind zentrale Bildungsfragen der Kulturellen Bildung berührt, unmittelbar aber auch Fragen der Demokratie und Teilhabe.

In Vorträgen, anhand von Praxisbeispielen und dialogischen Austauschformaten diskutierten die Teilnehmenden aus Forschung, Jugend- und Kulturarbeit Methoden, Praxis- und Handlungsfelder sowie Qualitätsmerkmale für die Arbeit in offenen, kulturpädagogischen Settings.

Die Fachkonferenz fand mit Unterstützung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung statt.

 

 

Dokumentation:
(Dateien zum Downloaud)

Fachkonferenz Weimar 17.09.2019: ‘Alle Menschen sind frei und gleich…’ Menschenrechte in der Kulturellen Bildung

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Fachkonferenz Weimar

17.09.2019

Alle Menschen sind frei und gleich … Menschenrechte in der Kulturellen Bildung

Die Tagung thematisierte das Handlungsfeld der Menschenrechte in der Kulturellen Bildung in Zeiten schwindenden gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die Zunahme populistischer Einstellungen und auseinanderdriftender Werthaltungen stellt Fachkräfte in der Einübung eines demokratischen, empathischen und gleichberechtigten Miteinanders bei Kindern und Jugendlichen vor neue Herausforderungen. So können familiäre, sozioökonomische, geographische oder religiöse Herkunftskontexte zu abwertenden oder diskriminierenden Äußerungen, Störungen und Konflikten in der Gruppenarbeit führen. Pädagogisch Anleitende sollten demgegenüber eine professionell reflektierte und eindeutig demokratiebasierte Haltung einnehmen.

Daneben bietet sich für die Projektarbeit die unmittelbare Thematisierung der Menschenrechte am Beispiel der eigenen Rechte von Kindern und Jugendlichen und ihren Beteiligungsmöglichkeiten in der Demokratie an, um diese in der Entwicklung einer demokratischen Wertehaltung zu unterstützen.

Die Fachkonferenz stellte in Vorträgen und praxisorientierten Workshops kulturpädagogische Ansätze zur Auseinandersetzung mit Menschen- und Kinderrechten in der Kulturellen Bildung vor. Sie fand mit Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerks statt.

 

 

Dokumentation:
(siehe Dateien zum Download)

 

Fachkonferenz Hamburg 05.06.2019: Kulturelle Bildung und Diversität in der Einwanderungsgesellschaft: Perspektiven und Chancen

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Fachkonferenz Hamburg

05.06.2019

Kulturelle Bildung und Diversität in der Einwanderungsgesellschaft: Perspektiven und Chancen

Die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen gilt als große Stärke der Kulturellen Bildung. Daneben zielt die kulturpädagogische hebt die kulturpädagogische Bildungspraxis auf das Erlernen und den Umgang mit Vielfältigkeit in einer sich globalisierenden Gesellschaft. Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, die vielfälgiten Bedürfnisse und Gestaltungsansprüche unterschiedlicher Zielgruppen angemessen zu berücksichtigen und einzulösen. Wie gelingt es, Diversität als grundlegendes Prinzip in pädagogischen Konzepten und Prozessen zu verankern? Was können die Sparten der Kulturellen Bildung leisten, damit Kinder und Jugendliche Fremdheitserfahrungen von Anfang an als Bereicherungen des alltäglichen Lebens wahrnehmen?

In Vorträgen und Workshops erhielten die Teilnehmenden praxisorientierte Einblicke und Anregungen für eine diversitätsbewusste Kulturelle Bildungsarbeit und diskutierten gemeinsam über Perspektiven und Chancen im Umgang mit einer komplexer werdenden Vielfalt in der Einwanderungsgesellschaft.

Die Fachkonferenz fand statt mit Unterstützung des Verbandes deutscher Musikschulen und des Altonaer Museums, Stiftung Historische Museen Hamburg.

 

Dokumentation:
(siehe Dateien zum Download)

Kulturelle Bildung in der Einwanderungsgesellschaft: Pädagogische Professionalität

Prof. Dr. Lisa Rosen, Universität zu Köln

Effekte des Musikmachens auf Gesundheit und kulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen

Prof. Dr. Gunter Kreutz, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Workshop: Interaktiv und multimedial: mehrsprachiges Geschichtenerzählen für KiTa-Kinder

Heike Rögler, Altonaer Museum – Stiftung Historische Museen Hamburg

Workshop: Musikalische Angebote für die Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen

Michael Wagener / Petra Schmidt, Hamburger Konservatorium

Workshop: Mit dem Körper sprechen: Strategien körpersprachlicher Kommunikation in der zirkuspädagogischen Arbeit

Cabuwazi beyond borders, Berlin

Workshop: Familienvielfalt einbinden: intergenerative Projektansätze in der Kulturellen Bildung

Angelika Hüffell, d’ell arte, Hamburg

Programmflyer Fachkonferenz Hamburg, 05.06.2019

Fachkonferenz Frankfurt 28.05.2019: Erzählen in Bildern. Darstellung von Geschichten durch Digital Storytelling

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Fachkonferenz Frankfurt

28.05.2019

Erzählen in Bildern. Darstellung von Geschichten durch Digital Storytelling

Mittels Medien wie Bilder, Fotos, Texte,Videos, Hörbeiträge oder Grafiken und Karten ermöglicht Digital Storytelling Kindern und Jugendlichen niedrigschwellige Einstiege in die künstlerische Produktion von Geschichten. Die kurzen und nach bestimmten Regeln produzierten Beiträge sind oftmals durch eine persönliche Erzählweise mit biografischen Elementen geprägt. So kann die Geschichte über die reine Wissensvermittlung hinaus durch emotionale Zugänge den Zuhörenden nähergebracht werden.

Der Pre Bell Man von Nam June Paik vor dem Museum für Kommunikation Frankfurt

Doch welche Formate lassen sich mit Kindern und Jugendlichen entwickeln? Was lässt sich aus der jeweiligen Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen in digitale Geschichten übertragen? Welche neuen Ausdrucksformen knüpfen an die audiovisuellen Erfahrungen der Kinder an und wie lassen sie sich – im besten Sinne spielerisch und unkompliziert – in den Vermittlungsalltag einbringen? Was lässt sich aus den digitalen Geschichtenerzählungen im weiteren Schritt für die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen nutzbar machen?

Die Fachkonferenz bot für alle interessierten Fachkräfte, ehrenamtliche Unterstützer*innen und Multiplikator*innen aus Kultur, Bildung und Jugendarbeit in Vorträgen und Workshops wissenschaftliche und praktische Handlungsimpulse zum Thema und fand mit Unterstützung des Deutschen Museumsbundes und des Museums für Kommunikation Frankfurt statt.

 

 

Dokumentation:
(siehe Dateien zum Download)

Kein schnelleres Pferd. Warum Interaktive Narration nicht einfach die Erweiterung von Narration um Interaktion ist
und warum das gut ist

Vortrag Prof. Dr. Hartmut Könitz, HKU University of the Arts Utrecht

Praxisbeispiel: AH! und OH! im Arp Museum – Eine digitale Entdeckungstour

Dr. Anette Krapp, Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Workshop: Digital Storytelling in der Biografiearbeit

Mélina Garybian, StoryAtelier, Köln

Workshop: Vernetztes Geschichten erzählen vor Ort

Sophia Gröschke / Anke Heß, Klassik Stiftung Weimar

Programmflyer Fachkonferenz Frankfurt, 28.05.2019

talentCAMPus – ein Bildungsprogramm, PR inklusive

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talentCAMPus

Ein Projekt von: Volkshochschule Essen, Jugendhilfe Essen und Gesamtschule Bockmühle

Der talentCAMPus ist ein ganztägiges Ferienbildungsprogramm mit unterschiedlichen Formaten von ein- oder mehrwöchiger Dauer, das sich an 10- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus richtet. Die Besonderheit von talentCAMPus ist die Kombination aus lernzielorientierten und freien Angeboten der Kulturellen Bildung, die Kinder und Jugendliche in ihren kulturellen, interkulturellen, sprachlichen und sozialen Kompetenzen fördern und ihnen Raum für die Entdeckung und Entfaltung ihrer expressiven Bedürfnisse bieten.

Ein talentCAMPus-Format zeigt, wie man gelungene und effektive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit schon in der Planungsphase eines Projekts, z. B. durch die gezielte Auswahl von Bündnispartnern, Honorarkräften und Kontaktpersonen (z. B. dem Bürgermeister) berücksichtigen kann. Über mehrere Kanäle sollen hier Menschen erreicht werden: über die direkte Ansprache im Interview, über die Radiosendungen, über den Blog, über Zeitungsartikel und über die Internetseiten der einzelnen Bündnispartner.

Von Seiten des Deutschen Volkshochschul-Verbandes gibt es – ergänzend zu den einzelnen Projekten – übergeordnet für alle talenCAMPus-Maßnahmen Leitfäden und Empfehlungen zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Diese findet man auf der Internet-Seite vom talentCAMPus unter der Rubrik “Pressearbeit”… mehr