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Fachkonferenz, 25.05.2022: Echte Jugendpartizipation und künstlerische Gestaltung

25. Mai - 9:30 bis 16:30

Öffentliche Räume – Orte für echte Jugendpartizipation und künstlerische Gestaltung

Die kommunale Raumplanung und -entwicklung berücksichtigt noch zu selten Räume zum freien Entdecken, Spielen, Experimentieren und kreativ-ästhetischen Gestalten für Kinder und Jugendliche. Und das, obwohl Heranwachsende an allen Entscheidungen und bei der (künstlerischen) Gestaltung öffentlicher Räume, die sie nutzen und die sie unmittelbar betreffen, angemessen zu beteiligen sind. Dies ist in der UN-Kinderrechtskonvention und in einigen Gemeindeordnungen rechtsverbindlich verankert. Echte Jugendbeteiligung schafft nicht nur Räume für generationenübergreifende Aushandlungsprozesse und damit für Demokratie und Politisierung, sondern bietet zugleich Perspektiven für nachhaltige, lebensfreundliche Stadt- und Regionalplanungen. Sie bedeutet auch die (teilweise) Übergabe von Macht- und Entscheidungspositionen in die Hände der jungen Akteur*innen. Kulturelle Bildung kann mit ihrem emanzipatorisch-transformativen Ansatz einen Möglichkeitsraum bieten, in dem Menschen über Alternativen nicht nur reden, sondern diese selbst entwerfen, gemeinsam erlebbar umsetzen und weiterentwickeln.

Die Fachkonferenz gibt kulturpädagogische Impulse und stellt Projekte vor, die Kindern und Jugendlichen vermehrte Teilhabe und Mitbestimmung bieten. Die Tagung findet mit Unterstützung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung statt und richtet sich an Akteur*innen aus (Bau-)kultureller Bildung, Museen, Jugendkunstschulen, Soziokulturellen Zentren, Schulen, Beteiligungs- und Stadtteilarbeit und kommunalem Bildungsmanagement.

Flyer ProQua FK Echte Jugendpartizipation 25-05-2022_fin

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Programmablauf:

09:30       Ankommen und Anmeldung

10:00       Begrüßung

10:15      Öffentlichen Raum schaffen für Kinder- und Jugendliche durch Kreativität, Bildung und Beteiligung
                  Prof. Dr. Mona Marijke Jas, Weißensee Kunsthochschule Berlin

10:45       Echte Partizipation vor Ort ermöglichen: kommunale Beteiligungsstrategien, 
                  Verfahren und Umsetzungsschritte
                   Dominik Ringler, Kompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg

11:15       Fragen, Austausch und Vernetzung

11:45       Projektvorstellungen und Praxisbeispiele

      1. Mein Block – ein Projekt im Rahmen von „Künste öffnen Welten“
        Katharina Richter, SoulMovement e.V., Dortmund
      2. Mobiles Experimentierlabor unterwegs – ein Projekt im Rahmen von „bildungsLandschaften im Wohnumfeld spielend erforschen, gestalten und aneignen“
        Astrid Halfmann für das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Iserlohn

12:30       Mittagspause

13:30       Parallele Werkstattgespräche 1-3

      1. Urban Art & Education – Kulturelle Bildung und Jugendbeteiligung im Stadtraum
        Kulturelle Bildung findet auch außerhalb von Bildungs- und Kulturinstitutionen statt. Ästhetische Aneignung und Gestaltung in urbanen öffentlichen Räumen bietet als Bezugspunkt zahlreiche Anlässe und vielfältige Handlungsmöglichkeiten, diese Bildungsprozesse zu gestalten. Wie Kinder und Jugendliche ihre Sicht auf eine lebenswerte Stadt widerspiegeln können, wird in diesem Werkstattgespräch erörtert.
        Ina Treihse/ Franziska Dusch, Wall & Space e.V., Halle
      2. Sicher und bewegt im öffentlichen Raum
        Sich sicher durch den öffentlichen Raum zu bewegen: Das ist für Kinder und Jugendliche in ländlichen und städtischen Räumen, die vom fließenden wie ruhenden Autoverkehr dominiert sind, keineswegs selbstverständlich. Eine kinderfreundliche Stadt- und Verkehrsplanung berücksichtigt sowohl in der Planung als auch in der Bewirtschaftung von Verkehrsflächen die Bedürfnisse von Heranwachsenden. Wenn es um Platz zum Spielen, sichere Wege zu Kitas, Schulen und Freizeitorten, aber auch um die Vermittlung von Mobilitätskompetenzen und Verkehrserziehung geht, sollten Kinder und Jugendliche beteiligt werden. Mit welchen kindgerechten und kreativen Methoden dies gelingt, wird neben allgemeinen Grundlagen in diesem Werkstattgespräch erörtert.
        Dipl.-Ing. Katalin Saary, Mobilitätslösung, Darmstadt
      3. Naturerfahrungsräume und Freispiel in Großstädten
        Kinder lieben spielen und Kinder lieben Natur. Vorgestellt wird das erprobte Konzept der Naturerfahrungsräume (NER) im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung. Bei Naturerfahrungsräumen handelt es sich um naturnahe Freiflächen, auf denen Kinder eine Beziehung zur Umwelt aufbauen, ohne Geräte spielen und sich auch gestalterisch ausprobieren können. Sie bieten die große Chance, bei ihrer Planung, Einrichtung und im Betrieb die zukünftigen jungen Nutzer*innen zu beteiligen sowie urbanes Leben und Stadtnaturschutz zu verbinden.
        Maria Schoenen, NER-Beratungsstelle, Stiftung Naturschutz Berlin

15:15       Vernetzung und Austausch mit Tee- und Kaffeepause

15:30       Abschlussgespräch mit Referent*innen und Publikumsbeteiligung

16:30       Verabschiedung und Veranstaltungsende

(Programmänderungen vorbehalten.)

Die Anmeldephase für diese Veranstaltung ist abgelaufen.

Details

Datum:
25. Mai
Zeit:
9:30 bis 16:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

AWO Kulturhaus Babelsberg Potsdam
Karl-Liebknecht-Straße 135
Potsdam, Brandenburg 14482 Deutschland
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Veranstalter

ProQua
Telefon:
02191-794-228