Fachkonferenz Leipzig, 24.09.2019: Partizipation und Projektplanung – ein Widerspruch? Offene Gestaltungsräumen in Projekten Kultureller Bildung

Zuletzt bearbeitet: 22. November 2019
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Fachkonferenz Leipzig

24.09.2019

Partizipation und Projektplanung – ein Widerspruch? Offene Gestaltungsräume in Projekten Kultureller Bildung

Offene und freiwillige Angebote Kultureller Bildung können bei Kindern und Jugendlichen abseits von schulischen Leistungszwängen bisher verborgene Interessen und Talente fördern, Chancen eröffnen sowie Erfahrungen von Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit ermöglichen. Die große Unterschiedlichkeit der jungen Teilnehmenden und ihrer Lebenssituationen stellen jedoch für die Projektarbeit der beteiligten Akteur*innen in den unterschiedlichen Praxisfeldern der Kulturellen Bildung oft eine besondere Herausforderung an eine qualitätvolle Umsetzung dar.

Dies gilt umso mehr, wenn die Projektteams die Angebote als offene und partizipative Gestaltungsräume verstehen, in denen alle Beteiligten Inhalte und Zielsetzungen kollaborativ  aushandeln. Eine stärkere Beteiligung und nachhaltig wirkende Selbstermächtigung von Kindern und Jugendlichen vollzieht sich stufenweise. Sie geht mit einer zwar selbstgewählten, aber letztlich unbedingt notwendigen Teilgabe von Handlungs- und Deutungshoheit der involvierten Fachkräfte einher. Mit dem Thema der Mit- und Selbstbestimmung sind zentrale Bildungsfragen der Kulturellen Bildung berührt, unmittelbar aber auch Fragen der Demokratie und Teilhabe.

In Vorträgen, anhand von Praxisbeispielen und dialogischen Austauschformaten diskutierten die Teilnehmenden aus Forschung, Jugend- und Kulturarbeit Methoden, Praxis- und Handlungsfelder sowie Qualitätsmerkmale für die Arbeit in offenen, kulturpädagogischen Settings.

Die Fachkonferenz fand mit Unterstützung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung statt.

 

 

Dokumentation:
(Dateien zum Downloaud)

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