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Online-Fachkonferenz, 17.03.2021… und dann kam Corona

17. März

… und dann kam Corona. Vom Umgang mit Krisen in der Kulturellen Bildung

Innovative und wirksame Projekte Kultureller Bildung auf den Weg zu bringen, bedeutet für Verantwortliche vorab viel Planungsarbeit, Absprachen und den Einsatz verschiedenster Ressourcen. Unvorhersehbare Ereignisse und Einschnitte können – wie zuletzt – in große Krisen münden, die unsere Gesellschaft und die Rahmenbedingungen unserer Arbeit dauerhaft verändern. Diese Krisen stellen viele Einrichtungen vor zumeist schwierige Entscheidungen und Fragen: Wie müssen Einrichtungen und Träger sich und ihre Angebote aufstellen, um Kindern und Jugendlichen weiter Zugänge zu ermöglichen und sie gerade in und für Krisen zu stärken? Wie gelingt es, die Anliegen, Interessen und Bedürfnisse der jungen Menschen hör- und sichtbar zu machen? Welche Kompetenzen und Ressourcen benötigen Projektkoordinator*innen und -verantwortliche, um mit den Herausforderungen umzugehen? Welche kreativen Lösungen lassen sich entwickeln, um in Krisen unterschiedliche Ressourcen in trägerübergreifenden Kooperationen zusammenzubringen?

Die Fachkonferenz untersucht im gemeinsamen Austausch mit Wissenschaft und Praxis, was uns die Corona-Krise lehrt und welche Handlungsansätze mit Blick auf künftige Herausforderungen übertragbar sind oder erst noch entwickelt und erprobt werden müssen. Welche Strategien haben sich beispielsweise bewährt, um mit den jungen Teilnehmenden in Kontakt zu bleiben, die Arbeit zu beginnen oder fortzusetzen? Wie digital sollte die Projektarbeit in Zukunft gestaltet sein oder bleiben?

Die Online-Veranstaltung richtet sich an alle Akteure und Interessierten in der Kulturellen Bildung und findet mit Unterstützung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung statt.

Flyer Online-FK_ProQua_17-03-2021_web2

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Programmablauf:

09:30       Ankommen und Anmeldung im Online-Konferenz-Warteraum

10:00       Begrüßung
                    Heike Herber-Fries, Akademie der Kulturellen Bildung

10:10       Impuls: Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen in Zeiten von Corona
                   Lea Heyer, Forschungsverbund „Kindheit-Jugend-Familie in der Corona-Zeit“, Universität Hildesheim

10:40       offene Fragerunde und Austausch

10:55       Impuls: Einrichtungen in der Coronakrise: unter Druck, digital herausgefordert, lokal kreativ
                    für Kinder und Jugendliche
                   Dr. Birthe Tahmaz, Projektleiterin, ZiviZ im Stifterverband

11:15       Praxisbeispiel: Projektvorstellung „Nimm dein Leben in die Hand“
                 Carsten Stier, blu:boks Berlin

11:40       teilen & tauschen: Ideen für die Projektarbeit in Krisenzeiten

12:15       Mittagspause

12:45       parallele Themenforen 1 – 4

1. Resilienz in der Kulturorganisation durch kooperative Strukturen
Resilienz – als ein Begriff der in der Psychologie und Soziologie verwendet wird – lässt sich auch auf Organisationen anwenden. Im Themenforum erörtern wir ein Merkmal, dass für lokale Bildungsbündnisse bei „Kultur macht stark“ grundlegend ist: die Netzwerkorientierung. Durch Kooperationen können Projekte realisiert werden, die einem kulturellen Akteur alleine nicht möglich wären. Das gibt oft neue Impulse für die eigene Arbeit, stärkt aber auch die Wertschätzung gegenüber anderen Einrichtungsprofilen und fördert die Solidarität und das Bewusstsein, in ein Netz eingebunden zu sein, das auch in Krisenzeit Halt gibt.
Referentin: Dr. Christine Fuchs, StadtKULTUR – Netzwerk bayerischer Städte e.V.

2. Corona allein zu Haus – Impulse aus der aktiven Medienarbeit
Kreatives mit Medien statt Langeweile durch Sperre! In dem Themenforum berichten wir über die Kreativplattform Corona – allein zu Haus und unseren Erfahrungen aus der aktiven Medienarbeit in Zeiten von Corona. Gemeinsam diskutieren wir Modelle und gehen in den Austausch.
Referenten: Linus Einsiedler/ Thomas Kupser, JFF – Medienzentrum München

3. Zwischen Nähe und Distanz, analog und digital: Jugendkulturarbeit als Beziehungsarbeit – besonders in Krisenzeiten
Kinder- und Jugendkulturarbeit baut in ihren vielfältigen Dimensionen auf sozialen Kontakten und Interaktionen auf, hilft dabei diese zu stiften, Kreativpotenziale und Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen. Die Reduzierung und Vermeidung unmittelbarer sozialer Ansprache und das Kontakthalten mit Kindern und Jugendlichen stellt jedoch die grundlegenden Arbeitsweisen, Settings und Methoden in der Coronakrise vor neue digital-analoge Herausforderungen. Angeregt von  Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis können die Teilnehmenden mögliche Handlungsansätze diskutieren.
moderierter Austausch mit Lea Heyer, Universität Hildesheim; Gerrit Diekmann/ Pascal Kania, offene Kinder- und Jugendarbeit/ Schulsozialarbeit, CVJM Münster e.V.; Katharina Köhler/ Esther Langnäse, Bereich Darstellende Kunst, Haus Steinstraße e.V., Leipzig

4. Kulturelle Bildung vor Ort sichtbar (er)halten: Strategien, Strukturen, Steuerung
Die Coronakrise und damit verbundene temporäre Einrichtungs-Schließungen fordern Akteure der Kulturellen Bildung heraus. Mit welchen Strategien und Steuerungsmaßnahmen gelingt es, in der kommunalen Bildungslandschaft vor Ort präsent zu bleiben, Angebote und Strukturen zu erhalten und sogar weiterzuentwickeln? Wie können sich Akteure für eine Wiedereröffnung positionieren, damit es nicht heißt: alle(s) zurück auf Anfang!
moderierter Austausch mit Claudia Keuchel, Referat Kultur, Kulturelle Bildung, Stadt Gelsenkirchen; Sabine Schwarzenböck/ Karl Philipp Engelland, Kulturabteilung Stadt Ulm


13:40       Ergebnisse, Abschlussdiskussion und Ausblick

14:00       Verabschiedung und Ende der Veranstaltung

(Programmänderungen vorbehalten.)

 

Die Veranstaltung ist ausgebucht!

Details

Datum:
17. März

Veranstalter

ProQua
Telefon:
02191-794-228